Migräne ist eine schmerzhafte und oft chronische Erkrankung, die sich durch starke Kopfschmerzen und eine Vielzahl anderer Symptome auszeichnet. Die Kenntnis der verschiedenen Migräne-Formen ist für eine adäquate Therapie von entscheidender Bedeutung. Dieser Artikel beleuchtet die unterschiedlichen Sonderformen der Migräne, ihre Charakteristika und Behandlungsansätze.
Migräne vs. Kopfschmerzen: Eine Abgrenzung
Obwohl sowohl Kopfschmerzen als auch Migräne mit einem hohen Maß an Beeinträchtigung einhergehen, handelt es sich um unterschiedliche Beschwerdebilder. Kopfschmerzen sind häufig auf schmerzende Muskeln in der Kopfhaut sowie Nerven in Gesicht, Mund und Rachen zurückzuführen. Die Migräne hingegen ist eine neurologische Erkrankung mit vielfältigeren Ursachen.
Die Vielfalt der Migräne-Arten
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Migräne-Typen, deren Kenntnis für die Wahl der geeigneten Therapie relevant ist. Zu den häufigsten Formen gehören:
- Migräne ohne Aura: Dies ist die häufigste Form der Migräne.
- Migräne mit Aura: Bei dieser Form geht den Kopfschmerzen eine Aura-Phase voraus, die ein breites Spektrum an neurologischen Symptomen umfasst und 5 bis 60 Minuten vor den Kopfschmerzen auftreten kann.
Neben diesen häufigen Formen existieren auch seltenere Sonderformen:
- Abdominale Migräne: Hier werden die Schmerzen nicht als Kopfschmerzen, sondern im Unterleib empfunden, begleitet von Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.
- Ophthalmische Migräne: Eine seltene Form, die vor allem junge Menschen betrifft und mit einer Schwäche der Augenmuskeln einhergeht.
- Status migränosus: Eine besonders belastende Form, bei der die Kopfschmerzen drei oder mehr Tage lang ununterbrochen anhalten.
Seltene und schwerwiegende Migräne-Sonderformen
Einige Migräne-Formen sind selten, aber mitunter schwerwiegend und erfordern eine besondere Beachtung:
Lesen Sie auch: Symptome und Diagnose atypischer Alzheimer-Demenz
Status migränosus: Anhaltende Qual
Der Status migränosus stellt eine schwerwiegende Komplikation dar, bei der eine Migräne-Attacke über drei Tage hinaus andauert. Betroffene leiden unter besonders starken Schmerzen und Begleitsymptomen. Ärzte unterscheiden drei Typen:
- Medikamenteninduziert: Ein übermäßiger Gebrauch von Schmerzmitteln liegt dieser Attacke zugrunde.
- Menstruationsassoziiert: Die monatlichen Schwankungen des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen könnten diese Form auslösen.
- Therapieresistent: Die üblichen Medikamente zur Migräne-Therapie zeigen keine Wirkung.
Die Behandlung des Status migränosus stellt eine Herausforderung dar.
Migralepsie: Wenn Migräne und Epilepsie zusammentreffen
Die Migralepsie ist eine seltene Form, bei der innerhalb einer Stunde nach einer Migräne mit Aura ein epileptischer Anfall auftritt. Migräne und Epilepsie scheinen eng miteinander verwandt zu sein und können sich gegenseitig auslösen. Beide Erkrankungen können Symptome wie starke Kopfschmerzen und Schwindel aufweisen.
Migränöser Infarkt: Ein Schlaganfall als Folge der Aura
In seltenen Fällen kann sich aus der Auraphase einer Migräne ein Schlaganfall entwickeln, der als migränöser Infarkt bezeichnet wird. Charakteristisch ist, dass die Aura länger als eine Stunde anhält und sich anders als gewohnt manifestiert, oft mit ungewöhnlichen oder neuen Symptomen.
Persistierende Migräne-Aura ohne Hirninfarkt: Anhaltende Symptome
Diese seltene Sonderform ähnelt dem migränösen Infarkt, da auch hier die Aura-Symptome länger als normal anhalten (persistierend). Allerdings kommt es nicht zu einem Hirninfarkt. Folgende Kriterien definieren diese Form:
Lesen Sie auch: Vergleichende Analyse: Migräne vs. Epilepsie
- Aura-Symptome bestehen mindestens eine Woche lang.
- Bildgebende Untersuchungen des Gehirns zeigen keine Hinweise auf einen Schlaganfall.
- Keine andere Diagnose kann die Beschwerden besser erklären.
Betroffene empfinden die Beschwerden oft beidseitig und schildern Symptome wie Lichtblitze, Kribbeln auf der Haut oder Sprachstörungen, die über Wochen oder Monate anhalten können. Obwohl der Zustand belastend ist, wird das Gehirn nicht geschädigt. Eine allgemeingültige Therapieempfehlung existiert bisher nicht.
Augenmigräne: Visuelle Störungen im Vordergrund
Die Augenmigräne zeigt ähnliche Symptome wie die persistierende Migräne-Aura ohne Hirninfarkt.
Ursachen und Auslöser der Migräne
Die genauen Ursachen für Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Experten gehen von einer genetischen Komponente mit polygenetischer Disposition aus. Eine Sonderform stellt die familiäre hemiplegische Migräne (FHM) dar, bei der es sich um eine monogenetische Erkrankung mit dominantem Erbgang handelt.
Etwa 90 Prozent der Migräne-Patienten können interne oder externe Faktoren als Auslöser (Trigger) der Kopfschmerzattacken benennen. Diese Trigger sind individuell verschieden. Häufig werden Schlafmangel und Stress als migränefördernd angegeben, bei Frauen ist ein direkter Zusammenhang mit der Menstruation oder Ovulation zu beobachten. Auch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel (insbesondere Käse, Rotwein, Schokolade, Zitrusfrüchte, Nikotin, Coffein und Alkohol), Fasten oder Flüssigkeitsmangel können einen Migräneanfall provozieren.
Aktuelle Forschungsergebnisse deuten auf eine neurogene Entzündungshypothese in Verbindung mit einer neuronalen Überaktivität als wahrscheinlichen Pathomechanismus hin. Biochemische Impulse und mechanische Reize verändern die neuronale elektrische Aktivität im Gehirn.
Lesen Sie auch: Neurologische Expertise bei Migräne
Neuronale Theorie und Pathomechanismus der Aura
Der neuronalen Theorie zufolge ist Migräne auf eine neurogene Entzündung an den Gefäßen der Pia mater zurückzuführen, die über eine Stimulation afferenter C-Fasern des N. trigeminus die Kopfschmerzen auslöst. Eine zentrale pathophysiologische Bedeutung wird dem vasodilatativ wirkenden CGRP zugeschrieben.
Bei etwa einem Drittel der Betroffenen geht der Kopfschmerzattacke eine Aura voraus. Pathophysiologisch scheint eine "cortical spreading depression" (CSD) verantwortlich zu sein. Hierbei vermindert eine sich langsam über den Kortex ausbreitende neuronale und gliale Depolarisation die neuronale Aktivität und führt zu entsprechenden Symptomen der betroffenen Hirnregion.
Symptome und Phasen einer Migräneattacke
Migräne kann unterschiedlich ablaufen. Oft kommt es zu Attacken heftiger, häufig einseitiger pulsierend-pochender Kopfschmerzen. Bei einem Drittel der Patienten - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren - bestehen holokranielle Kopfschmerzen. Die einzelnen Attacken sind begleitet von Appetitlosigkeit (fast immer), Übelkeit (80 %), Erbrechen (40-50 %), Lichtscheu (60 %), Lärmempfindlichkeit (50 %) und Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Gerüchen (10 %).
Grundsätzlich wird zwischen einer "Migräne ohne Aura" und einer "Migräne mit Aura" inklusive diverser Unterformen unterschieden.
Eine Migräneattacke kann grundsätzlich in verschiedenen Phasen ablaufen: dem Prodromalstadium, der Aura, der Kopfschmerzattacke und der Postdromalphase. Diese werden in Gänze aber nicht zwingend von jedem Patienten durchlaufen oder bemerkt. Oft fehlen klare Übergänge der einzelnen Phasen, vielmehr überlappen sich die Symptome.
Prodromalstadium (Vorbotenphase)
Etwa ein Drittel der Patienten nimmt Anzeichen wahr, die auf eine kommende Migräneattacke hindeuten. Diese Prodromal- oder Vorbotenphase kann Stunden bis Tage vor der eigentlichen Kopfschmerzphase auftreten und stark variieren. Typische Prodromi sind:
- Nackenschmerzen
- Häufiges Gähnen
- Unspezifische Magen-Darm-Beschwerden
- Polyurie
- Übermäßige Gereiztheit
- Fatigue
- Schwindel
- Blässe
- Heißhungerattacken
- Inappetenz
- Obstipation
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Geräuschempfindlichkeit
- Depressive Verstimmung
Aura-Phase
Bis zu 30 Prozent aller Migränepatienten entwickeln unmittelbar vor Einsetzen des Kopfschmerzes nacheinander verschiedene neurologische Symptome.
Als häufigster Auratyp ist die visuelle Aura zu beobachten, die bei mehr als 90 Prozent der Patienten mit einer "Migräne mit Aura" zumindest bei einigen Anfällen vorkommt. Charakteristisch ist das sogenannte Fortifikationsphänomen. Zweithäufigstes Aurasymptom sind Sensibilitätsstörungen in Form von nadelstichartigen Parästhesien. Weniger häufig sind Sprachschwierigkeiten, üblicherweise aphasische Störungen in Form von Wortfindungsstörungen.
Die Aurasymptome folgen gewöhnlich aufeinander, meist beginnend mit visuellen Phänomenen, gefolgt von Sensibilitätsstörungen und gegebenenfalls einer Aphasie. Die anerkannte Dauer beträgt für die meisten Aurasymptome 60 Minuten, motorische Beschwerden persistieren häufig auch länger als eine Stunde.
Kopfschmerz-Phase
Der klassische Migränekopfschmerz zeigt typische Charakteristika. Meist sind die Kopfschmerzen einseitig lokalisiert, können sich aber auch auf die andere Kopfhälfte ausbreiten oder während einer Attacke die Seite wechseln. Selten beginnen Migränekopfschmerzen beidseitig.
Die Kopfschmerzintensität reicht von mittel bis stark und wird von den Betroffenen als pulsierend, pochend, klopfend, hämmernd oder bohrend beschrieben. Kopfbewegungen und körperliche Anstrengung verstärken die Schmerzen meist. Patienten sind oft blass und wirken schwer krank. Nach Definition der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft hält eine Kopfschmerzattacke zwischen vier und 72 Stunden an. Häufig bestehen vegetative Begleitsymptome wie Inappetenz, Nausea und Emesis sowie eine Photophobie, Phonophobie oder Osmophobie.
Postdromalphase (Rückbildungsphase)
Im Anschluss an einen Migräneanfall kann eine Postdromalphase folgen, in der die Beschwerden allmählich abklingen. Diese Rückbildungsphase ist recht unspezifisch und wird individuell anders wahrgenommen. Viele Betroffene sind müde, erschöpft und reizbar. Selten wird über Euphorie-ähnliche Zustände berichtet. Konzentrationsstörungen, Schwäche und Appetitlosigkeit werden noch Stunden nach der Migräneattacke beschrieben.
Diagnose und Therapie der Migräne
Die Migräne-Diagnose stützt sich auf die Anamnese und neurologische Untersuchung. Bei Kopfschmerzen mit ungewöhnlicher Klinik und bei Kopfschmerzen mit persistierenden neurologischen oder psychopathologischen Auffälligkeiten sind zusätzliche diagnostische Maßnahmen wie Laboruntersuchungen und insbesondere eine Bildgebung notwendig. Ein erstmalig auftretender Kopfschmerzanfall im Kindesalter muss ebenfalls differentialdiagnostisch abgeklärt werden.
Eine sichere Migräne-Diagnose kann erst nach mindestens fünf anamnestischen Migräneattacken gestellt werden. Der neurologische Untersuchungsbefund muss unauffällig sein. Grundsätzlich wird bei der Therapie von Migräne zwischen der Akuttherapie und Intervallprophylaxe unterschieden.
Akuttherapie
Bei akuten Migräneattacken wird eine möglichst frühzeitige Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) empfohlen, bei unzureichender Wirksamkeit und mittelschweren bis schweren Attacken die Anwendung von Triptanen. Letztere sind in verschiedenen Applikationsformen erhältlich, zum Beispiel als Schmelztablette, Nasenspray oder subkutane Injektion.
Leichtere Migräneanfälle
Bei leichten Migräneanfällen empfiehlt die aktuelle S1-Leitlinie "Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne" die Einnahme von Acetylsalicylsäure und NSAR, auch kombiniert mit Coffein. Werden die Kopfschmerzen von vegetativen Reizsymptomen wie Nausea und Emesis begleitet, sollten die Analgetika zwingend mit antiemetischen Wirkstoffen kombiniert werden.
Spezifische Antimigränemittel
Spezifische Antimigränemittel sind die Ergotamine und Triptane. In der Therapie der akuten Migräneattacke sind die Triptane (5-HT1B/D-Agonisten) die Mittel der ersten Wahl. Die vielfältigen Darreichungsformen und Dosierungen der Triptane ermöglichen ein hohes Maß an individueller Therapie. Wichtig ist, dass die Migräne-Aura durch Triptane nicht beeinflusst werden kann. Der Einsatz der Triptane sollte daher erst nach abgelaufener Aura erfolgen.
Ein Triptan-spezifisches Problem ist das Wiederauftreten des Kopfschmerzes im Zeitfenster von 2-24 Stunden nach einer anfänglich erfolgreichen Behandlung (=sekundäres Therapieversagen). Alternativ können auch hier insbesondere Triptane mit einer langen Halbwertszeit Verwendung finden.
In der Notfallsituation oder beim Versagen einer oralen Medikation stehen bisher Sumatriptan in einer sukutanen Darreichungsform und Lysin-Acetylsalicylsäure (LAS, früher Aspisol®, Aspirin IV) zur intravenösen Gabe zur Verfügung. Als weitere Alternative zu Sumatriptan und LAS kann ferner auf intravenöse Valproinsäure zurückgegriffen werden.
Intervallprophylaxe
Die akute Therapie muss in nicht selten durch eine Prophylaxe (=Vorbeugung) ergänzt werden. Mehrere klinische Aspekte rechtfertigen den Beginn der Migräneprophylaxe. Ziel ist es, die Zahl der Migräneattacken im Monat bzw. die Anzahl der Migränetage im Monat sowie die Intensität jeder Migräneattacke zu senken. In der Folge soll damit auch erreicht werden, die Einnahme von Akutpräparaten wie Triptane, NSAID und Analgetika auf ein Mindestmaß zu senken, um zum einen die Menge der eingenommenen Akutmedikation zu reduzieren und um zum anderen die Gefahr eines Medikamenten-induzierten (durch Medikamente ausgelösten) Kopfschmerzes zu reduzieren.
Sozioökonomische Aspekte, wie z. B. Erfolg oder Misserfolg einer prophylaktischen Therapie werden vom Patienten sehr subjektiv beurteilt. Eine Objektivierung der Therapie kann daher ausschließlich durch ein Tagebuch erfolgen. Patienten sollten daher während der ersten Monate einer prophylaktischen Therapie angehalten werden, ein Kopfschmerztagebuch zu führen, in dem neben den Schmerzattacken auch die eingenommene Akutmedikation aufgeführt wird. Aufklärung des Patienten über den langsamen Wirkeintritt der prophylaktischen Therapie.
Isolierte Auren (Migraine-sans-migraine)
Es kommt vor, dass Betroffene isolierte Auren entwickeln, also neurologische Erscheinungen oder Ausfallerscheinungen ohne nachfolgende Kopfschmerzen. Von den 20 Prozent der Betroffenen, die unter Migräne mit Aura leiden, entwickeln etwa 10 Prozent von Zeit zu Zeit solche isolierten Auren.
Die Möglichkeiten der Behandlung von isolierten Auren sind gering. Als Therapieversuch könnte Ketaminspray eingesetzt werden. Isolierte Auren korrekt als Migräne zu diagnostizieren, sei schwierig, weil die charakteristischen Kopfschmerzen fehlen. Viele Patienten, aber auch Hausärzte wären verunsichert und würden an einen Schlaganfall denken, sagte der Experte. Je nach vorherrschenden Symptomen der Aura kann eine Migraine-sans-migraine auch mit wiederkehrenden Hypoglykämien, Morbus Menière (einer durch Schwindelattacken gekennzeichneten Erkrankung des Innenohrs), Fibromyalgie oder neurologischen Störungen verwechselt werden.
Weitere Therapieansätze
Neben medikamentösen Behandlungen gibt es auch nicht-medikamentöse Ansätze zur Migräneprophylaxe:
- Beobachten Sie sich selbst: Identifizieren Sie individuelle Triggerfaktoren.
- Vermeiden Sie die Auslösefaktoren: Minimieren Sie den Kontakt mit bekannten Triggern.
- Erlernen Sie Methoden der Stressbewältigung: Reduzieren Sie Stress durch Entspannungstechniken.
- Machen Sie Entspannungsübungen: Praktizieren Sie Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Biofeedback, Autogenes Training, Qi-Gong oder Meditation.
- Bewegen Sie sich regelmäßig: Fördern Sie die Durchblutung und reduzieren Sie Stress.
- Gönnen Sie sich etwas Gutes: Unternehmen Sie angenehme Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten.
- Finden Sie die richtige Einstellung zu Ihrer Migräne: Akzeptieren Sie die Erkrankung und lernen Sie, damit umzugehen.
Einige pflanzliche Präparate (Phytotherapeutika wie Mutterkraut, Pestwurz) sowie Magnesium, Coenzym Q10 und Vitamin B2 (Riboflavin) können ebenfalls eine migräneprophylaktische Wirkung haben.
Methoden ohne nachgewiesenen Nutzen
Zwei relativ populäre Therapieansätze haben sich leider in wissenschaftlichen Studien als unwirksam erwiesen, werden allerdings trotzdem noch weitläufig angewendet: Akupunktur und Hormontherapien. Randomisierte Multicenter-Studien, die Akupunktur mit Scheinakupunktur in der Prophylaxe der Migräne verglichen, konnten keine Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen zeigen. Auch zur Hormonbehandlung bei der Migräne gibt es nach wie vor keine eindeutigen Studien, die die Wirksamkeit von Hormonbehandlungen hätten belegen können.
tags: #sonderformen #der #migrane