Finde mehr Nervenkitzel in SWTOR: Eine umfassende Anleitung

In der Welt von Star Wars: The Old Republic (SWTOR) suchen viele Spieler nach Wegen, um ihr Spielerlebnis zu intensivieren und mehr Nervenkitzel zu finden. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte des Spiels, die dazu beitragen können, mehr Herausforderungen und spannende Momente zu erleben.

Welten-PvP: Massenschlachten und strategische Kriegsführung

Für Spieler, die den Nervenkitzel suchen, sich in großen Schlachten zu beweisen, bietet das Welten-PvP (Player versus Player) eine hervorragende Möglichkeit. Im Gegensatz zum strukturierten PvP, bei dem nur wenige Spieler gegeneinander antreten, treffen sich im Welten-PvP Hunderte von Spielern dreier Server in den Grenzlanden und ewigen Schlachtfeldern. Eine Woche lang kämpfen diese Spieler um die Vorherrschaft in vier Zonen, erobern Türme und Festungen, sichern Vorratslager und ringen um die Gunst verschiedener NPC-Verbündeter.

Strategische Elemente im Welten-PvP

Das Welten-PvP ist nicht nur ein Kampf Mann gegen Mann. Die Festungen sind durch dicke Mauern und breite Tore geschützt, die mit Belagerungswaffen wie Trebuchets oder mobilen Golems schneller zu Fall gebracht werden können. Um eine Festung endgültig zu erobern, muss der Lord der Festung besiegt werden. Für den Bau von Belagerungswaffen benötigt man Blaupausen, die bei Händlern erhältlich sind, sowie eine bestimmte Anzahl von Vorräten.

Bedeutung der Vorratslager

Die Kontrolle über die verschiedenen Vorratslager der vier Welten ist entscheidend, um den Gegnern die Versorgungswege abzuschneiden und feindliche Dolyak-Transporte abzufangen oder die eigenen zu beschützen. Türme und Festungen selbst können nämlich keine Vorräte produzieren.

Schwierigkeiten für Anfänger

Das Welten-PvP ist taktisch anspruchsvoll, aber gerade für Anfänger kann es aufgrund der Masse an Aufgaben, der unzähligen Fronten und der riesigen Kriegswelt schwierig sein, sich zurechtzufinden. Der Chat kann dabei helfen, aber es ist noch hilfreicher, wenn sich einzelne Spieler zum Kommandanten aufschwingen, um die Kriegstreiberei in eine Richtung zu lenken.

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Verbesserungspotenzial

Es kommt selten vor, dass sich die beiden unterlegenen Server zusammenschließen, um die Truppen des Führenden zu zerschlagen. Stattdessen dominiert meist ein Server die komplette Woche, was dem Welten-PvP noch den letzten Kick nimmt. Hier könnten die Entwickler ansetzen, um das Zusammenspiel der schwächeren Server spielmechanisch zu fördern.

Die mystische Schmiede: Handwerk und Verbesserungen

Im Zentrum von Löwenstein befindet sich die mystische Schmiede, eine Art Handwerksstation, an der vier Gegenstände zur Herstellung neuer Items miteinander kombiniert werden können. Rezepte findet man im Spiel, indem man Augen und Ohren offen hält oder die Google-Suche bemüht. An der mystischen Schmiede können neue Waffen oder besonders effiziente Wiederverwertungskits hergestellt oder sogar Rezepte für spezielle Rüstungssets erhalten werden.

Verbesserungen im Welten-PvP

Die mystische Schmiede befindet sich auch in den großen Festungen des Welten-PvPs, wo sie für den Kampf gegen andere Spieler sinnvolle Verbesserungen bietet. So können beispielsweise alte Holzblöcke, etwas Mithrilerz und zwei Belagerungsblaupausen einer Balliste investiert werden, um eine überlegene Version aufzubauen. Festungen und Belagerungswaffen können ausgebaut werden, wodurch die Waffen mehr Schaden austeilen oder die Mauern widerstandsfähiger werden.

Langzeitmotivation und Endgame-Inhalte

SWTOR bietet kein klassisches "Endgame". Sowohl das strukturierte als auch das Welten-PvP können bereits ab der ersten Spielminute als Level-80-Charakter besucht werden. Im SPvP gibt es sogar Klamotten und sämtliche Eigenschaften und Fähigkeiten frei Haus. Auch nach Erreichen von Stufe 80 lohnt es sich, noch nicht entdeckte Gebiete zu besuchen und an Events teilzunehmen. Dank der Skalierung des Helden spielt sich das nicht zu einfach, gleichzeitig füllt man so weiterhin seinen Erfahrungsbalken.

Herausforderungen und Frustrationen

Die Verliese können trotz Frustgefahr irgendwann durchgespielt werden, die gesamte Geschichte erlebt und die bestmögliche Rüstung (zu) schnell besorgt. Spannend ist es dann vor allem, dem eigenen Helden einen einzigartigen Look zu verpassen. Durch bestimmte Rüstungssets, die per Transmutation über die eigentlichen Klamotten gestülpt werden, aber auch durch spezielle legendäre Waffen, deren Herstellung noch einmal dutzende Stunden beschäftigen wird.

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Schwierigkeitsgrad und Design der Verliese

Als MMO-Veteran ist man einem ordentlich hohen Schwierigkeitsgrad nicht abgeneigt. Doch es gibt auch eine zweite Seite der Medaille. Der harte Trash, der einzelne Spieler schon durch bloßes Ansehen aus den Latschen haut. Etwa Angriffe von Bossen, die einzelne Spieler sofort erledigen, ohne dass diese wissen, wie ihnen geschieht. Mangels vernünftiger Interface-Einblendungen und Ingame-Kampflog wissen die meisten Mitspieler noch nicht mal, warum sie gestorben sind. Dazu gesellen sich immer wieder Bosskämpfe, die einfach nur strunzlangweilig sind.

Begeisterung für die Level-Phase und dynamische Events

Die Level-Phase begeistert bis zum Schluss, angeführt durch die fesselnde Präsentation der persönlichen Geschichte. Abgeschmeckt durch die diversen dynamischen Events, die mit zunehmendem Level immer epischer werden. Außerdem gibt es noch so viel zu tun: die Karte zu 100 Prozent aufdecken, die legendäre Waffe bauen und im strukturierten PvP seinen Rang steigern.

Bewerbung zum CC ARC: Rollenspiel und Charakterentwicklung

Einige Spieler suchen den Nervenkitzel im Rollenspiel und der Charakterentwicklung. Die Bewerbung zum CC ARC (Character Commander Advanced Recon Commando) für das Republic Medical Corps ist ein Beispiel dafür, wie Spieler ihren Charakteren einen Hintergrund geben und gewisse Charaktereigenschaften besonders betonen können.

Die Geschichte von CT-9467 "Cabur"

Die Geschichte von CT-9467, der später den Namen Cabur erhält, ist ein Beispiel für einen Charakter, der sich vom Außenseiter zum geschätzten Mitglied des Medical Corps entwickelt. Seine Erfahrungen auf dem Schlachtfeld, insbesondere seine Begegnung mit dem ARC-Soldaten Stream, prägen seinen Charakter und führen ihn zu seiner Bestimmung als Medic.

Persönliche Beziehungen und Entwicklung

Innerhalb des Medical Corps fühlt sich Cabur endlich zugehörig. Er arbeitet sich in den Reihen der Mediziner nach oben, lernt zu führen und geführt zu werden. Er geniesst die Freiheiten, die sein Dasein als Medic mit sich bringt, die Selbstständigkeit und die Brüderlichkeit, die sich zwischen ihm und seinen Soldaten aufbaut.

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Schicksalhafte Ereignisse und Entscheidungen

Ein schicksalhafter Tag verändert Caburs Leben erneut, als er und seine Kameraden auf einer Venator von Separatisten angegriffen werden. Inmitten des Chaos und des Verlusts seiner Brüder beweist Cabur seinen Mut und seine Entschlossenheit, indem er Verletzte rettet und sich den Droiden entgegenstellt. Schließlich erhält er die Rüstung von Major Stream, ein Zeichen seiner Tapferkeit und seines Engagements für das Medical Corps.

PvP-Spieler: Herausforderungen und Frustrationen

Die „Spieler-gegen-Spieler“-Schlachten sind in MMORPGs immer ein ganz besonderes Spielfeld. Da die Anmeldung in Spielen wie World of Warcraft oder SWTOR zumeist über einen Gruppenfinder abläuft, hat man nur wenig Einfluss auf seine Mitspieler. Im PvP treffen verschiedene Spielertypen aufeinander, die für Frustration sorgen können.

Der Besserwisser

Egal was im Schlachtfeld auch passiert, er muss einen Kommentar dazu abgeben. Denn er ist die Skill-Krone der Schöpfung und es ist absolut unverständlich, warum er jedes Mal mit Idioten wie uns zusammengemischt wird. Alle anderen sind schuld. Zum Ende einer Schlacht lässt er dann noch immer den besonders klugen Kommentar da, dass er ja eigentlich bei der anderen Fraktion spielt und jetzt auch wieder weiß, warum er das eigentlich macht. Denn dort spielen viel bessere Leute und er verliert nicht so oft.

Der schlecht Ausgerüstete

Bevor ein Schlachtfeld startet, inspiziert man meistens kurz seine Mitspieler. In (gefühlt) jedem Schlachtfeld ist da dieser eine Typ, bei dem man sich verwundert die Augen reibt und die Frage stellt, ob er seine richtige Ausrüstung noch anziehen will. Die Waffe ist zumeist eine grüne Questbelohnung und mit Glück hat er ein paar blaue Items aus Dungeons. Oft lässt sich schon vor der Schlacht erkennen, welche Seite gewinnen wird.

Captain Hindsight

Auch dieses Szenario kennt wohl jeder. Im „Capture the Flag“-Modus (wie etwa der Warsong-Schlucht) lief es nicht sonderlich gut. Das gegnerische Team hat bereits zwei von drei Flaggen erobert und die dritte ist auf dem besten Wege, ebenfalls erobert zu werden. Doch genau das ist die Stunde von „Captain Hindsight“, jetzt kann er glänzen. Denn im Nachhinein kann er ganz genau festhalten, warum die Schlacht nicht so verlaufen ist, wie sie sollte. Er merkt an, dass es doch „offensichtlich war, dass der gegnerische Flaggenträger durch den Tunnel kam“.

Der AFK-Spieler

Auch diese Situation kennt wohl jeder. In der Theorie wäre das auch ganz leicht, denn man ist ja 2:1 in der Überzahl. In der Theorie. In der Praxis steht der andere Spieler aber einfach nur rum und starrt apathisch geradeaus. Er war gar nicht afk. Er hat sich nur totgestellt. Nachdem man sich dann am Friedhof wiederfindet und etwas angesäuert in den Chat schreibt „Können wir bitte Glevenkevin kicken? Kaum droht der Kick, wacht unser Experte aus dem Wachkoma auf und antwortet im Bruchteil einer Sekunde: „Was willst du Otto eigentlich? Ja.

Gruppenanführer

Ein guter Gruppenanführer im PvP kann den entscheidenden Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Doch zumeist gibt es Leute, die sich zum Dasein als Gruppenanführer berufen fühlen, die dafür gar nicht die notwendige Kompetenz haben. Sie haben einmal eine andere Person Ansagen machen sehen und glauben nun, dass sie das exakt so können.

Skillzwang: Tank oder DD?

Ein weiteres Thema, das in der SWTOR-Community diskutiert wird, ist der „Skillzwang“. Dabei geht es um die Frage, ob bestimmte Klassen oder Skillungen gezwungen sind, eine bestimmte Rolle zu übernehmen, beispielsweise als Tank oder Damage Dealer (DD). Einige Spieler befürchten, dass es wie in anderen MMOs „DIE“ Skillungen geben wird, von denen abgewichen wird und die dazu führen, dass bestimmte Skillungen im Raid nicht effektiv gespielt werden können.

Vielfalt der Skillungen und Rollen

Es gibt jedoch auch Spieler, die betonen, dass die Vielfalt der Skillungen und Rollen in SWTOR größer ist als in anderen MMOs. So können beispielsweise Jedi-Hüter nicht nur tanken, sondern auch als DD skillen. Zudem gibt es mit dem Frontkämpfer und Jedi-Botschafter weitere Klassen, die unterschiedliche Rollen übernehmen können.

Bedeutung des persönlichen Spielstils

Letztendlich sollte jeder Spieler so spielen, wie es ihm Spaß macht. Wer tanken will, soll tanken, wer nicht, soll das machen, was ihm Spaß macht. Es sollte keinen Gruppenzwang geben, der das Spielerlebnis schmälert.

Abhängigkeit von der Skillung vor dem Max. Level

Es wäre interessant zu wissen, wie abhängig die Klassen vor dem Max. LvL von ihrer Skillung sind. Von daher wäre die Frage schon interessant, wie wichtig die Skillung vor dem Endgame eigentlich ist? Eher weniger, da beim Leveln eher der Charakterlevel als ausgefeilte Talente zählen. Das ist aber auch in den meisten MMOs so.

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