Schlaganfall: Wie lange dauert es bis zur Behandlung und was passiert danach?

Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall, bei dem jede Minute zählt. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Genesung oder die Minimierung von Folgeschäden. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Schlaganfallbehandlung, von den ersten Anzeichen bis zur langfristigen Rehabilitation und Nachsorge.

Akutbehandlung: "Time is Brain"

Bei einem akuten Schlaganfall gilt der Leitsatz "Time is brain" (Zeit ist Gehirn). Das bedeutet, dass jede Minute zählt, da bei einem Schlaganfall das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und Nervenzellen absterben können. Nach einem Schlaganfall gehen pro Minute bis zu zwei Millionen Nervenzellen zugrunde. Es gibt nur eine richtige Reaktion: Sofort unter 112 den Notarzt rufen.

Erkennung der Symptome

Anzeichen eines Schlaganfalls erfordern schnelles Handeln. In jedem Fall müssen, auch wenn sich die Symptome zurückbilden, die Ursachen gesucht werden. Weniger bekannt ist, dass auch andere Symptome auf einen Schlaganfall hindeuten können. Der FAST-Test kann helfen, einen Schlaganfall schnell zu erkennen:

  • Face (Gesicht): Bitten Sie die Person zu lächeln. Ist das Gesicht dabei einseitig verzogen, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin.
  • Arms (Arme): Bitten Sie die Person, beide Arme zu heben. Kann die Person die Arme nicht gleichzeitig in die Waagerechte heben und die Handflächen nach oben drehen?
  • Speech (Sprache): Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen? Versteht die Person die Aufforderung nicht?
  • Time (Zeit): Jede Minute zählt! Je schneller ein Schlaganfall erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen auf eine vollständige Genesung.

Auch wenn sich die Symptome schnell zurückbilden: Nach jedem Schlaganfall muss intensiv nach der Ursache gesucht werden. Wird der Auslöser nicht gefunden und behandelt, droht ein erneuter Schlaganfall.

Diagnostik in der Klinik

In der Klinik wird zunächst mittels bildgebender Verfahren wie CT und MRT in wenigen Minuten die Diagnose Schlaganfall gestellt. Ein Schlaganfall muss schnell erkannt und noch schneller behandelt werden. Durch eine Computertomografie des Kopfes kann schon zu Beginn zwischen einer Hirnblutung oder einem Hirninfarkt unterschieden werden.

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Behandlungsmethoden

Nach einem akuten Schlaganfall versuchen Ärzte zunächst die Schäden im Gehirn des Patienten möglichst zu minimieren. In vielen Kliniken gibt es spezielle Abteilungen für Schlaganfall-Patienten, sogenannte "Stroke Units", die auf die multidisziplinäre Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert sind.

  • Thrombolyse (Lyse-Therapie): Hat ein Blutgerinnsel den Apoplex ausgelöst, erfolgt - wenn möglich - die sogenannte Thrombolyse oder "Lyse-Therapie". Dabei werden dem Schlaganfall-Patienten Medikamente verabreicht, die das Blutgerinnsel auflösen sollen. Diese Therapie ist in Einzelfällen bis zu neun Stunden nach dem Auftreten ersten Symptome möglich. Die Behandlungserfolge sind am besten, je schneller mit dieser Therapie begonnen wird - Time is brain.
  • Thrombektomie: Als weitere Methode steht die sogenannte Thrombektomie zur Verfügung, wenn größere Blutgefäße im Gehirn verschlossen sind. Hierbei handelt es sich um ein katheterbasiertes Verfahren, bei dem ähnlich wie bei einer Herzkatheteruntersuchung versucht wird, das verschlossene Gefäß wieder zu eröffnen. Hierzu wird der Katheter über die Leistenarterie eingeführt. Wenn möglich, versuchen Ärztinnen und Ärzte, beide Verfahren (Thrombolyse und Thrombektomie) zu kombinieren. Die Erfolgsaussichten sind umso größer, je früher nach Auftreten der Symptome die Behandlung erfolgen kann.
  • Operation bei Hirnblutung: Ist der Apoplex Folge einer Hirnblutung, so wird der Patient möglicherweise am offenen Gehirn operiert. Dieses Verfahren kommt jedoch nicht bei allen Hirnblutungen zur Anwendung, sondern hängt von der Art und Lokalisation der Blutung ab. In der Regel erfolgt die Überwachung auf der "Stroke Unit", um den Blutdruck rasch zu senken und Komplikationen früh zu erkennen und zu behandeln. Bewusstlose oder beatmungspflichtige Patienten kommen direkt auf die Intensivstation und werden ganzheitlich überwacht.

Zeitfenster für die Behandlung

Die Lyse sollte innerhalb von 4,5 Stunden, die Thrombektomie innerhalb von sechs Stunden erfolgen, beides ist immer eine Einzelfallentscheidung durch den Arzt oder die Ärztin. Viereinhalb Stunden: So viel Zeit bleibt den Neurologen, um bei Patienten nach einem akuten Schlaganfall eine medikamentöse Thrombolyse einzuleiten - danach bringt diese Behandlung nichts mehr oder schadet womöglich. Die mechanische Thrombektomie hat die Behandlung des akuten Schlaganfalls nicht nur revolutioniert, sondern auch das Zeitfenster, in dem eine Behandlung sinnvoll ist, erweitert.

Die aktuellen Leitlinien empfehlen bei einem großen arteriellen Gefäßverschluss die Entfernung des Blutgerinnsels mittels mechanischer Thrombektomie bis zu sechs Stunden (Zeitpunkt der Leistenpunktion) nach Auftreten der Symptome. Es gibt allerdings Anzeichen, dass dieses Zeitfenster bei einigen Patienten noch weit größer sein könnte.

Rehabilitation nach dem Schlaganfall

Die Rehabilitation nach einem Schlaganfall ist stets individuell, denn letztlich gleicht kaum ein Schlaganfall dem anderen. Der Krankenhausaufenthalt nach einem Schlaganfall dauert etwa sieben bis zehn Tage an. Nach diesem Krankenhausaufenthalt sind weiterführende Reha-Maßnahmen sinnvoll. Je schneller und effizienter ein Patient nach einem Schlaganfall behandelt wird, desto mehr Nervenzellen im Gehirn können „gerettet“ werden. Sofern ein Schlaganfall-Patient schnelle ärztliche Versorgung bekommt und in speziellen klinischen Schlaganfall-Stationen untergebracht wird, ist das Spektrum an Therapie- und Rehamaßnahmen glücklicherweise sehr groß.

Ziele der Rehabilitation

Eine Rehabilitation lohnt sich, auch wenn sie anstrengend sein kann. Vielen Menschen geht es danach besser. Besonders wichtig ist die Reha in den ersten sechs Monaten nach dem Schlaganfall. Die Rehabilitation hilft dabei:

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  • wieder selbstständiger zu werden,
  • mit Einschränkungen umzugehen,
  • Folgen des Schlaganfalls wie Lähmungen, Sprachstörungen, Gedächtnisprobleme und Depressionen zu lindern.
  • sich auf die Rückkehr nach Hause und das Alltagsleben vorzubereiten,
  • Hilfen für Angehörige zu bieten.

Die Behandlungsziele werden gemeinsam mit den therapeutischen Fachkräften festgelegt. Sie hängen unter anderem davon ab, wie schwer die Beeinträchtigungen sind, was sich durch die einzelnen Maßnahmen erreichen lässt und welche persönlichen Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Sich konkrete und realistische Ziele zu setzen, kann helfen, während der Rehabilitation motiviert zu bleiben und sie so gut wie möglich zu nutzen.

Phasen der Rehabilitation

  • Frühreha: Oberstes Ziel der Frührehabilitation (kurz: Frühreha) nach einem Schlaganfall ist es, die körperlichen Funktionen wiederherzustellen. Besonderes Augenmerk gilt hierbei den Körperfunktionen, die durch den Schlaganfall womöglich geschädigt wurden. Je früher geeignete Therapiemaßnahmen und Übungen umgesetzt werden, desto eher können die Schlaganfall-Symptome behandelt und schwerere Folgeschäden verringert werden. Viele Reha-Maßnahmen werden heute bereits ambulant, aber auch in stationären geriatrischen oder neurologischen Reha-Kliniken angeboten.
  • Neurologische Rehabilitation: Hier trainieren Schlaganfall-Patienten intensiv. Das heißt, zwischen 120 und 300 Minuten täglich. Die besondere Form der Rehabilitation kommt nicht für jeden Patienten in Frage. Eine neurologische Rehabilitation beinhaltet mehr Therapiestunden als eine geriatrische und zielt vor allem darauf ab, wieder in den Beruf zurückkehren zu können.
  • Geriatrische Rehabilitation: Ältere Schlaganfall-Patienten haben unter Umständen einen Rechtanspruch auf eine sogenannte geriatrische Rehabilitation. Eine geriatrische Rehabilitation wird maximal für 20 Tage genehmigt. Eine geriatrische Rehabilitation richtet sich hauptsächlich an ältere Menschen mit mehreren Vorerkrankungen.

Therapieformen in der Rehabilitation

  • Physiotherapie / Krafttraining: Wer im Rollstuhl sitzt oder bettlägerig ist, kann beispielsweise üben, von einem Stuhl oder aus dem Bett aufzustehen und einige Schritte zu gehen. Durch Training von Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer kann man lernen, wieder sicherer zu gehen. Auch Einschränkungen von Arm und Hand lassen sich mit Übungen mindern - zum Beispiel, indem der gelähmte Arm verstärkt benutzt wird. Dies kann auch Schulterschmerzen vorbeugen.
  • Logopädie: Menschen, die einen Schlaganfall hatten, haben häufig Schwierigkeiten, Sätze zu bilden oder Worte zu finden. Bei anderen ist die Aussprache undeutlich oder verwaschen. Auch Schluckstörungen können auftreten. Diese Beeinträchtigungen lassen sich mit gezielten Übungen behandeln.
  • Ergotherapie: Sie soll die Fähigkeiten verbessern, die für ein möglichst selbstständiges Leben nötig sind. Dazu gehören das Training von Alltagsfertigkeiten wie anziehen oder selbstständig essen, aber auch Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen. Bei Bedarf wird geübt, Hilfsmittel wie Rollatoren zu benutzen.
  • Neuropsychologische Therapie: Dieses psychotherapeutische Verfahren wurde speziell für Menschen mit Hirnverletzungen entwickelt. Damit lassen sich unter anderem Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung trainieren. Es geht aber auch darum zu lernen, mit den Einschränkungen im Alltag umzugehen und sie emotional zu bewältigen.
  • Pflege: Eine aktivierende Pflege unterstützt beim Essen, Waschen, An- und Auskleiden. Außerdem zeigen die Pflegekräfte, wie man sich dabei trotz Einschränkungen selbst helfen kann.

Organisation der Rehabilitation

  • Antragstellung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus stellen den Antrag und organisieren die Verlegung in eine Rehabilitationsklinik. Zuständig sind der Sozialdienst und das „Entlassmanagement“ des Krankenhauses. Die Rehabilitation wird bei der Rentenversicherung oder der Krankenkasse beantragt. Diese bewilligen die Reha zunächst für drei Wochen. Sie kann aber bei Bedarf verlängert werden.
  • Ambulante Rehabilitation: Manchmal kommt auch eine teilstationäre oder eine ambulante Rehabilitation infrage. Dabei ist man tagsüber in der Rehaklinik, aber abends und am Wochenende zu Hause (teilstationäre Reha). Oder die Reha findet in Einrichtungen statt, die nur für die Behandlungstermine besucht werden (ambulante Reha). Voraussetzung für eine teilstationäre oder ambulante Reha ist, dass man sich entweder selbst versorgen kann oder die Versorgung durch andere gesichert ist.

Fortschritte und Dauer der Rehabilitation

In der Reha werden Übungen erlernt, die danach zu Hause eigenständig durchgeführt werden können. Viele Menschen erlangen durch eine Rehabilitation wichtige Fähigkeiten wieder. Die meisten Verbesserungen zeigen sich normalerweise in den ersten sechs Monaten nach dem Schlaganfall. Vor allem bei Jüngeren lassen sich die Einschränkungen auch danach noch deutlich lindern. Aber auch einige ältere Menschen können sich Jahre nach dem Schlaganfall noch erholen.

Wie gut die Erholungschancen sind, hängt vor allem davon ab, welche Gehirnregion vom Schlaganfall betroffen ist und wie schwer dieser war. Es hilft, über die Therapiestunden in der Reha hinaus selbstständig zu trainieren und die Übungen regelmäßig zu wiederholen. Wie lange der Reha-Aufenthalt nach einem Schlaganfall dauert, richtet sich nach mehreren Faktoren.

Nachsorge und langfristige Betreuung

Nach dem Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik werden die Maßnahmen meist ambulant fortgeführt. Dies organisiert der Sozialdienst der Rehabilitationsklinik vor der Entlassung. Nach einem Reha-Aufenthalt erfolgt die Schlaganfall-Nachsorge durch einen Neurologen. Gemeinsam mit dem behandelnden Hausarzt wird unter Umständen auch der Lebensstil angepasst. Zum Beispiel wird hierbei die Ernährung umgestellt oder mehr körperliche Aktivität in den Alltag gebracht.

Aufgaben des Hausarztes und Fachärzte

In der Regel sollte die Hausarztpraxis die weitere Versorgung übernehmen. Ist die Schlaganfall-Ursache noch nicht gefunden oder bestehen weiterhin neurologische Defizite, sollten Kardiologen oder Neurologen hinzugezogen werden.

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Medikamentöse Behandlung

Üblicherweise kommt man allerdings nicht um eine Dauermedikation herum, um einen weiteren Schlaganfall zu verhindern. Doch es gibt inzwischen gut verträgliche Medikamente.

Therapieangebote

  • Physio- und Ergotherapie: Es bleibt dabei, dass die Basistherapie aus Physio- und Ergotherapie unersetzlich ist. Möglicherweise kommt für Sie eine erneute Rehabilitation in Frage. Zusätzlich kann eine Versorgung mit Hilfsmitteln wie einer Orthese erfolgen. Auch die medikamentöse Behandlung, zum Beispiel die lokale Anwendung von Botulinumtoxin, sollte geprüft werden. Meist lassen sich durch ein multimodales Therapiekonzept noch signifikante Erfolge erzielen.
  • Rehasport: Für Schlaganfall-Patienten gibt es zusätzlich in vielen Regionen spezielle Rehasport-Gruppen. Rehasport wird vom Arzt verordnet und die Krankenkassen übernehmen nach vorheriger Genehmigung die Kosten. Nach Angeboten können Sie sich beim Deutschen Behindertensportverband e.V. oder bei den jeweiligen Landessportverbänden der Bundesländer erkundigen.

Unterstützung und Beratung

  • Schlaganfall-Lotsen: Schlagfanfall-Lotsen beraten und begleiten Betroffene und ihre Angehörigen durch das erste Jahr nach ihrem Schlaganfall, bis sie in der Lage sind, ihre weitere Versorgung selbst zu organisieren. Sie achten darauf, dass Patienten in allen Lebensbereichen gut versorgt sind, vermitteln notwendige Hilfen und unterstützen bei der Prävention eines wiederholten Schlaganfalls.
  • Pflegestützpunkte und Pflegeberatungsstellen: Wo es keine Lotsen gibt, würde ich Patienten empfehlen, sich an den Pflegestützpunkt bzw. die Pflegeberatungsstelle ihres Wohnortes zu wenden. Auch ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer oder Selbsthilfegruppen geben wertvolle Tipps. Allgemeine Beratung erhält man in den Partnerbüros der Schlaganfall-Hilfe. Für sozialrechtliche Beratung können wir den VdK, SoVD oder BDH empfehlen.
  • Selbsthilfegruppen: Sowohl für Schlaganfall-Patienten selbst als auch für deren Angehörige können Schlaganfall-Selbsthilfegruppen eine große Unterstützung sein, um mit den Folgen und Auswirkungen eines Schlaganfalls zu leben. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist eine gute Adresse, wenn es darum geht, Kontakt zu Selbsthilfegruppen aufzunehmen.

Umgang mit Herausforderungen im Alltag

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und Ihrem Umfeld möglichst offen über alle Herausforderungen in Ihrer Alltagsgestaltung, die Sie seit Ihrem Schlaganfall begleiten. Nur so erhalten Sie an entsprechender Stelle die so wichtige Unterstützung. Wichtig aus dem Grund, weil verlorengegangene Fähigkeiten unter Umständen wieder vollständig erlernt werden können. Schlaganfall-Patienten müssen auf jeden Fall eine Menge Geduld aufbringen. Viele Betroffene müssen das Gehen und Sprechen wieder neu lernen und das dauert einfach seine Zeit.

Ernährung und Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil ist immer die Basis der Behandlung von erhöhtem Cholesterin. Sie sollten auf eine gefäßgesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung achten. Eine besondere Ernährung nach einem Schlaganfall kann eine gute Prävention sein, um einen weiteren Schlaganfall zu verhindern. Mit einer gesunden Ernährung im Alter können Risikofaktoren wie zu hohe Cholesterin- oder Zuckerwerte durchaus in Schach gehalten werden, die als Ursache für einen Schlaganfall gelten können. Orientieren Sie sich an den Grundregeln der „mediterranen Diät“: Eine Mischkost aus viel Obst und Gemüse, Olivenöl, Fisch sowie wenig rotem Fleisch.

Autofahren nach einem Schlaganfall

Ob Sie nach einem Schlaganfall wieder Auto fahren können, sollten Sie zunächst mit Ihrem Arzt besprechen. Zur Überprüfung Ihrer Eignung können Sie sich bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde Ihrer Kommune melden. Die Behörde wird dann entscheiden, welche Untersuchung für Sie in Frage kommt.

Fazit

Die Zeit bis zur Behandlung eines Schlaganfalls ist entscheidend für den Verlauf und die Prognose. Eine schnelle Diagnose und Akutbehandlung, gefolgt von einer umfassenden Rehabilitation und langfristigen Nachsorge, sind essenziell, um die bestmögliche Lebensqualität für Betroffene zu erreichen. Es ist wichtig, die Symptome eines Schlaganfalls zu kennen, um im Notfall schnell handeln zu können. Die interaktive Karte zeigt, wie lange die Fahrt an welchem Ort dauert. Am besten gelingt die Behandlung eines Schlaganfall-Patienten auf einer sogenannten Stroke Unit (zu Deutsch: „Schlaganfall-Station“). Das sind spezielle Abteilungen in Krankenhäusern, die bestmöglich für diese Notfälle ausgerüstet sind und in denen ausschließlich Schlaganfall-Spezialisten arbeiten. Die enge Zusammenarbeit zwischen der internistischen und der neurologischen Abteilung ist sehr wichtig und sehr gut.

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