Yerba Mate: Wirkung auf Dopamin, Energie und Wohlbefinden

In der heutigen schnelllebigen Welt suchen viele nach natürlichen Wegen, um ihre Energie, Konzentration und Stimmung zu verbessern. Yerba Mate, ein traditionelles südamerikanisches Getränk, hat in den letzten Jahren aufgrund seiner vielfältigen positiven Eigenschaften zunehmend an Popularität gewonnen. Dieser Artikel beleuchtet die Wirkung von Yerba Mate auf Dopamin, Energie und das allgemeine Wohlbefinden und bietet einen umfassenden Überblick über die gesundheitlichen Vorteile und potenziellen Risiken dieses faszinierenden Aufgussgetränks.

Natürliche Stimulanzien: Eine Alternative zu Kaffee und Energy-Drinks

Viele Menschen greifen zu Kaffee oder Energy-Drinks, um ihren Tag zu beginnen und ihre Konzentration aufrechtzuerhalten. Es gibt jedoch eine Vielzahl natürlicher Stimulanzien, die als legale Aufputschmittel wirken und Fokus, Wachheit und Leistungssteigerung versprechen - und das ohne die Risiken synthetischer Substanzen. Natürliche Stimulanzien lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen. Einige regen das zentrale Nervensystem an, während andere den Stoffwechsel oder die Hormonproduktion beeinflussen. Koffein ist das am weitesten verbreitete Stimulans und in zahlreichen Getränken und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Adaptogene sind pflanzliche Substanzen, die den Körper widerstandsfähiger gegen Stress machen und gleichzeitig das Energielevel erhöhen. Ginseng ist seit Jahrhunderten für seine belebenden Eigenschaften bekannt, und Bacopa Monnieri ist ein traditionelles Heilmittel, das die kognitive Leistung verbessern soll.

Yerba Mate: Ein südamerikanisches Nationalgetränk

Yerba Mate (Ilex paraguariensis) ist ein immergrüner Baum, der in Südamerika heimisch ist. Aus den Blättern wird ein traditionelles Getränk zubereitet, das als Mate bekannt ist. Es wird normalerweise mit einem Kürbis (Kalebasse) zubereitet, der zur Hälfte mit getrockneten Blättern gefüllt ist. Der Tee ist tief im argentinischen Alltagsleben verwurzelt. Er wird traditionell in einer Gruppe, aus einem Gefäß und durch eine Bombilla getrunken. In den letzten Jahren ist der Aufguss weltweit immer beliebter geworden, und die positiven Auswirkungen auf die Körperfunktionen sind der Grund für die Popularität.

Ursprung und Merkmale

Der immergrüne Matestrauch oder Matebaum wächst wild im Unterholz der Aurakarien-Wälder im westlichen Brasilien, Argentinien und Paraguay. Er gehört zur Gattung der Stechpalmen innerhalb der Familie der Stechpalmengewächse. Der Stamm erreicht einen Durchmesser bis zu 40 cm, wild kann der Strauch 12 - 18 Meter oder höher wachsen. Die Laubblätter werden 6 - 20 cm lang, 3 - 9 cm breit und weisen die, für Ilex-Arten, gesägten bis gekerbten Blätter auf. Der Matestrauch ist zweihäusig, was bedeutet, dass männliche und weibliche Sträucher einzeln wachsen und damit auch die Blüten auf den jeweiligen Sträuchern sitzen.

Anbau und Ernte

Mate wird seit Ende des 19. Jahrhunderts vor allem in Paraguay, Argentinien und Brasilien auf Plantagen angebaut. Die gewerblich angebauten Pflanzen machen allerdings nur etwa die Hälfte des auf dem Markt befindlichen Mate-Tees aus. Der Rest wird weiterhin von wild wachsenden Sträuchern geerntet.

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Ein Getränk mit Tradition

Mate wird bereits seit Jahrhunderten (präkolumbianische Zeit) von den Ureinwohnern, die im Herzen Südamerikas leben, getrunken. Vor allem die Guaraní, die in Paraguay, im südlichen Brasilien und in einigen Gebieten von Uruguay und Bolivien lebten und auch heute noch leben (in Reservaten und unterdrückt) machten sich die Pflanze zunutze. Die Tupí übernahmen später diese Praxis. In den Anfängen kauten sie die Blätter, um Hunger, Müdigkeit und Stress zu reduzieren sowie Körper und Geist zu stimulieren. Später entwickelten die Guaraní die Technik des Aufgusses immer weiter: Sie legten die Blätter in ein, mit Wasser gefülltes, mati und tranken den Aufguss mit Strohhalmen aus Zuckerrohr. Der Name „Mate” stammt vom Begriff „Caa-mate” ab. Caa bedeutet Pflanze, Kraut. Mate entstammt dem Quechua-Wort „mati”, das „Trinkgefäß” bedeutet. Die Zubereitungs- und Genussarten variieren je nach Gebiet. In Paraguay ist es üblich, sich eine Kanne Mate aufzugießen.

Geschmack und Zubereitung

Der Geschmack von Yerba Mate ist gewöhnungsbedürftig und mit keinem anderen Kräutertee zu vergleichen. Er wird oft als rauchig-herb beschrieben und erinnert an Zigarre. Der Geschmack kann jedoch durch die Zugabe von Minze, Melisse oder Honig abgemildert werden. Traditionell wird der Tee sowohl als Kalt- als auch Heißaufguss getrunken, wobei die Wassertemperatur für den perfekten Aufguss 60°C nicht übersteigen darf.

Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Die Blätter von Yerba Mate enthalten eine Vielzahl gesundheitsförderlicher Inhaltsstoffe, die für seine vielfältigen Wirkungen verantwortlich sind.

Polyphenole

Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ, immunstärkend, entzündungshemmend, antikanzerogen, gefäß- und zellschützend, herzstärkend, krampflösend und diuretisch wirken. Mate enthält unter anderem die Flavonoide Quercetin und Rutin. Der Gehalt an Polyphenolen, die in einen Mate-Tee extrahiert werden können, hängt von der Sorte, dem Mahlgrad und der Mischung mit anderen Pflanzen ab. Durchschnittlich enthalten 1 g getrocknete Mateblätter 92 mg Chlorogensäure (Polyphenol). Mate-Teemischungen weisen einen sehr viel geringeren Gehalt auf. Mate (7,73 mg Chlorogensäure / ml Wasserextrakt) besitzt eine höhere Konzentration an Polyphenolen als grüner Tee (7,15 mg Chlorogensäure / ml Wasserextrakt) und somit eine höhere antioxidative Wirkung (90,45 % im Vergleich zu 88,36 %). Mate fängt also mehr freie Radikale in unserem Körper ab, als grüner Tee.

Caffeoylderivate

Sie gehören zu den Polyphenolen und sind ebenfalls Antioxidantien, die in Mateblättern hauptsächlich für deren antioxidative Qualität verantwortlich sind. Zu den Caffeoylderivaten in Mate zählen unter anderem Koffeinsäure, Chlorogensäure, 4-Dicaffeoylquinsäure und 5-Dicaffeoylquinsäure. Ilex paraguariensis besitzt den höchsten Anteil an Caffeoylderivaten. Insgesamt besitzen die diversen Mate-Arten eine sehr hohe Konzentration an Caffeoylderivaten und weisen daher sehr starke antioxidative Eigenschaften auf.

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Xanthine

Xanthine sind eine Klasse von Purinalkaloiden, die unter anderem auch in Tee, Kaffee oder Kakao vorkommen. Zu den Xantinen gehören unter anderem Theophyllin, Theobromin, Koffein und 2000 weitere. Theobromin ist in hohen Mengen in der Kakaobohne enthalten. Es entspannt die glatte Muskulatur (Organe) und wirkt daher unter anderem diuretisch und gefäßerweiternd. Koffein hat in den Mateblättern den höchsten Anteil, gefolgt von Theobromin. Theophyllin wurde lediglich in kleinen Mengen nachgewiesen.

Koffein

Ein Tasse Mate-Tee (150 ml) enthält etwa 78 mg Koffein. Eine Tasse Kaffee enthält etwa 85 mg. Allerdings wird Mate in Südamerika den ganzen Tag über getrunken, so dass die Menge auf 500 ml bis zu 1 l und die Koffeinaufnahme damit auf 260 mg und mehr steigt. Wie jeder andere Tee auch, werden Mateblätter getrocknet verkauft. Der Trocknungsprozess beeinflusst den Gehalt an Koffein, Farbstoffen und Chlorophyll jedoch erheblich. Die Trocknung des Tees erfolgt in drei Stufen, nach denen die Konzentration von Koffein um 30 % und die von Chlorophyll um 70 - 80 % in den getrockneten Blättern abnimmt. Obwohl der Koffeingehalt nach dem Trocknen nachweislich sinkt, wurde gleichzeitig nachgewiesen, dass der Infus aus getrockneten Blättern wiederum wesentlich mehr Koffein und Koffeinylquinsäuren enthält, als die frischen Blätter. Dieser paradox erscheinende Effekt hat mit chemischen Prozessen während und nach dem Trocknungsprozess zu tun.

Saponine

Saponine sind pflanzliche Seifenstoffe und wasserlösliche Verbindungen, die unter anderem entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, antimykotisch, schweißtreibend und stoffwechselanregend wirken. Sie verleihen Mate nicht nur mutmaßlich und unter anderem seinen natürlich bitteren Geschmack, sondern werden auch als die bestimmenden Wirkstoffe hinter den entzündungshemmenden und hypocholesterolemischen (cholesterinsenkenden) Eigenschaften gesehen. Viele der Saponine, die in Ilex-Arten gefunden werden, besitzen antiparasitäre Eigenschaften. Bestätigt ist ebenfalls, dass bestimmte Saponine der Ilex-Arten antitrypanosomal und damit gezielt gegen den Parasiten Trypanosoma brucei wirken, der unter anderem die Schlafkrankheit verursacht.

Mineralien

Mate enthält sehr viele anorganische Verbindungen, darunter Aluminium, Chrom, Kupfer, Eisen, Mangan, Nickel, Kalium und Zink. In Mate fanden die Forscher eine durchschnittliche Aluminiumkonzentration von 369 μg / g. Ein Gramm Mate enthält außerdem etwa 223 μg / g Mangan, was vor allem für die Aktivierung von Enzymen verantwortlich ist. Es ist an der Bildung von Sexual- und Schilddrüsenhormonen, Dopamin und Melanin, der Produktion von Insulin und vielen weiteren körperlichen Prozessen beteiligt. Die Bioverfügbarkeit des im Mate befindlichen Mangans ist wohl noch nicht abschließend geklärt.

Gerbstoffe

Mate enthält mit 117 mg / g getrocknetes Kraut einen sehr hohen Anteil an Gerbstoffen und damit mehr, als normaler Tee. Neben den Saponinen verleihen sie ihm seinen bitteren Geschmack.

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Gesundheitsförderliche Eigenschaften von Mate-Tee

Mate wartet mit einer ganzen Reihe an gesundheitsförderlichen Eigenschaften auf.

Antioxidative Eigenschaften

Antioxidantien fangen freie Radikale, die auf ganz natürliche Art aufgrund von Stoffwechselprozessen in unserem Körper entstehen. Es handelt sich hierbei um aggressive Sauerstoffmoleküle oder organische Verbindungen, denen ein Elektron fehlt, das sie sich unbedingt von vollständigen Molekülen zurückholen möchten. Sie greifen diese also an, um sich ihr fehlendes Elektron zu holen. So bilden sie neue Radikale, die wiederum anderen Molekülen ihr Elektron entreißen möchten und eine Kettenreaktion entsteht. Unser Körper bildet durchaus eigene Antioxidantien, wie Melatonin, Taurin oder Glutathion. Doch diese reichen bei der hohen Belastung an Schadstoffen, der wir mittlerweile ausgesetzt sind, nicht mehr aus. Es ist also sinnvoll, die Antioxidantienspeicher über Mikronährstoffe, Nahrungsergänzungsmittel oder Pflanzen, die diese enthalten, aufzufüllen. So kannst du vorzeitigen Alterungsprozessen entgegenwirken. Zumal die Oxidationsprozesse in unserem Körper mit dem Alter nur weiter zunehmen. Von allen getesteten Mate-Arten enthält I. Paraguariensis die höchste antioxidative Aktivität, die vor allem auf die hohe Konzentration von Caffeoylderivaten zurückzuführen ist. Die antioxidative Kapazität von Mate hängt stark mit seiner Polyphenolkonzentration zusammen. Polyphenole, also auch die Caffeoylderivate, wirken ähnlich, wie die körpereigenen antioxidativen Enzyme und gelten daher als sehr gute Unterstützer.

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress wird durch reaktive Sauerstoffspezies verursacht. Vor allem für die Leber und das Herz. Nach einem Herzinfarkt ist das Herz besonders anfällig für oxidativen Stress, der durch reaktive Sauerstoffspezies verursacht wird. Die Verabreichung von Mate-Extrakt verringert nachweislich die Lipidoxidation im Herzen.

Nitrosativer Stress / Nitrostress

Es ist in Studien nachgewiesen, dass Nitrosativstress DNA-Schäden und Zelltod verursacht. Mate-Tee kann 95% eines bestimmten chemischen Prozesses, der unter anderem für Nitrostress verantwortlich ist (Proteinnitration) verhindern, was allerdings bisher nur unter Laborbedingungen getestet wurde. Das Ergebnis zeigt dennoch, dass er diesbezüglich potenter als grüner Tee und Rotwein ist. Zudem zeigt Mate die höchste Hemmung gegen Zytotoxizität im Vergleich zu grünem Tee und Rotwein. Diese Eigenschaft wurde in Bezug auf Schlaganfälle und Myokardischämie getestet.

Übergewicht und Adipositas: Mate hilft beim Abnehmen

In Studien wurde belegt, dass Mate bei der Gewichtsabnahme hilft, weshalb das Kraut nun auch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen ist. Bei fettleibigen Männern und Frauen, die Mate-Tee konsumiert haben, wurde eine Zunahme der Fettoxidation nachgewiesen. Ein Tee aus Mate, Guarana und Damiana führt zu einer verlangsamten Magenentleerung und sorgt so für ein längeres Sättigungsgefühl. Nach 45 Tagen Behandlung nahmen die Patienten erheblich an Gewicht ab. Es wird angenommen (randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie), dass die gewichtsreduzierende Wirkung von Mate auf die…

Antikanzerogene Eigenschaften

Bestimmte Inhaltsstoffe des Getränks können schützen gegen andere Krebsarten und Studien haben gezeigt, dass Yerba Mate-Extrakt Krebszellen zerstören kann.

Weitere Vorteile

  • Steigerung der Energie und Verbesserung der mentalen Konzentration: Yerba Mate enthält viele Xanthine (Stimulanzien) wie beispielsweise 85 mg Koffein pro Tasse und hat weniger Koffein als durchschnittlicher Kaffee, aber mehr als eine Tasse Tee. Es hat sich gezeigt, dass Koffein in einem bestimmten Bereich die Wachsamkeit, Kurzzeitgedächtnis und Reaktionszeit.
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit: Die chemischen Verbindungen und Nährstoffe beeinflussen Ihren Stoffwechsel und sorgen dafür, dass Ihr Körper Kohlenhydrate effizienter verbrennt. Mate bewirkt, dass Ihr Stoffwechsel verstärkt auf Fett als Energiequelle zurückgreift, sodass Ihre Kohlenhydratreserven in Momenten hoher Intensität verfügbar sind.
  • Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit: Polyphenole aus Yerba-Mate können die NO-Produktion stimulieren und die Gefäßelastizität verbessern.
  • Stärkung des Immunsystems: Yerba Mate enthält natürliche Verbindungen wie Kaffeoylderivate und Saponine, die entzündungshemmende Eigenschaften haben.
  • Stärkung der geistigen Funktionen: Die sanfte und gleichmäßige Energiefreisetzung, die mit Mate verbunden ist, kann genutzt werden, um produktiver, konzentrierter und kreativer zu werden. Neben Koffein enthält Mate auch Theobromin und Theophyllin, die zusammen eine einzigartige, aber milde stimulierende Wirkung ohne den typischen Absturz haben.
  • Anregung der Dopaminproduktion: Mate regt auch die Dopaminproduktion an, was die Stimmung verbessern kann.
  • Aufbau starker Knochen.

Yerba Mate und Dopamin

Mate Tee und das Nervensystem. Mate Tee ist reich an zahlreichen bioaktiven Verbindungen, darunter Koffein, Theobromin und zahlreiche Polyphenole. Diese Stoffe haben eine direkte Wirkung auf unser Nervensystem. Koffein zum Beispiel wirkt als Stimulans des zentralen Nervensystems, was unsere Konzentration und Wachsamkeit steigert. Aber das ist noch nicht alles! Dopamin, das oft als „Glückshormon“ bezeichnet wird, ist an vielen Funktionen beteiligt, vor allem aber an der Stimmungsregulierung, den Gefühlen der Freude und der Motivation. Es ist für das Gefühl der Zufriedenheit verantwortlich, wenn wir ein Ziel erreichen oder etwas tun, das uns Freude bereitet.

Mate Tee und Verbesserung der Stimmung

Untersuchungen argentinischer Wissenschaftler bestätigen, dass Mate Tee die Stimmung deutlich verbessern kann. Warum? Erstens regt das in dem Mate Tee enthaltene Koffein die Produktion von Dopamin an, wodurch wir uns motivierter und leistungsfähiger fühlen. Zweitens wirken die im Mate-Tee-Aufguss enthaltenen Polyphenole als Antioxidantien, die die Gesundheit der Nervenzellen unterstützen, was letztlich zu einer besseren Gesamtstimmung beiträgt. Polyphenole und andere Antioxidantien in Mate Tee tragen auch dazu bei, die Neuronen vor oxidativen Schäden zu schützen, was das Risiko neurologischer Störungen verringern kann. Neben Koffein enthält Mate Tee auch Theobromin, eine chemische Verbindung, die auch in Schokolade enthalten ist. Theobromin wirkt auf das Nervensystem auf eine mildere Weise als Koffein, hat aber auch eine stimulierende Wirkung. Die im Mate Tee enthaltenen Polyphenole, Saponine und B-Vitamine können die Produktion und Wirkung von Dopamin sowie anderer mit dem Wohlbefinden verbundener Neurotransmitter wie Serotonin unterstützen. Dies könnte erklären, warum viele Mate-Tee-Liebhaber nach dem Konsum des Mate Tees ein Gefühl von ruhiger Energie und verbesserter Stimmung beschreiben, das sich von der Wirkung von reinem Koffein unterscheidet. Es ist kein Zufall, dass Mate Tee in südamerikanischen Ländern so beliebt ist, insbesondere in Argentinien, wo das Trinken des Aufgusses fast ein Ritual ist. Menschen, die regelmäßig Mate Tee konsumieren, berichten häufig von einer verbesserten Stimmung und einer besseren geistigen Gesundheit, was direkt mit einem höheren Dopaminspiegel im Körper in Verbindung gebracht werden kann. Darüber hinaus kann das Ritual des Mate-Tee-Trinkens, oft in Gesellschaft von Freunden oder der Familie, selbst eine Quelle positiver Gefühle sein.

Mate Tee im täglichen Leben

  • Beginne deinen Tag mit Mate Tee.
  • Experimentiere mit verschiedenen Sorten. Verschiedene Sorten des Mate Tees können leicht unterschiedliche Geschmacksprofile und Eigenschaften haben.
  • Trinke regelmäßig, aber in Maßen. Wie bei jedem koffeinhaltigen Getränk ist Maßhalten angesagt.
  • Kombiniere Mate Tee mit anderen gesunden Gewohnheiten.
  • Feiere das Ritual. Anstatt Mate Tee in Eile zu trinken, solltest du dir einen Moment Zeit nehmen, um seinen Geschmack und sein Aroma bewusst zu genießen.

Schattenseiten von Mate?

Trotz seiner vielen positiven Eigenschaften gibt es auch einige potenzielle Risiken, die mit dem Konsum von Mate-Tee verbunden sind.

Genotoxizität

Erhöhtes Krebsrisiko durch Mate-Konsum?

Zunächst einmal muss man wissen, dass nahezu alle Studien zur potenziell krebserregenden Wirkung in Südamerika durchgeführt wurden - nirgendwo sonst wird so viel Mate-Tee getrunken wie dort. In diesen Bevölkerungsgruppen wird vermutlich zusätzlich mehr Tabak geraucht, mehr Alkohol konsumiert und der Tee - wie auch im arabischen Raum - traditionell sehr heiß, vermutlich über 65 °C, getrunken. Abhilfe ist jedoch einfach möglich: Der Aufguss sollte mit Wasser zubereitet werden, das maximal 75 °C hat. Nach dem Eingießen kühlt der Tee, insbesondere beim Trinken durch den Metalltrinkhalm (Bombilla), rasch ab. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Temperatur auch mit einem Thermometer überprüfen. Man sollte eine Trinktemperatur von 60 Grad nicht überschreiten, ebenso wie bei anderen Teesorten, da sich hier in Beobachtungen Schleimhautschäden der Speiseröhre zeigten.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Leider wurden in Mate-Infusionen auch Bleikonzentrationen in Höhe von 7,6 - 8,9 μg / l nachgewiesen. Der Mittelwert liegt bei 8,1 μg / l . Der Grenzwert für Blei in Trinkwasser der US-Umweltschutzbehörde liegt bei 15 μg / l, der in Deutschland bei 10 μg / l.

Warum enthalten die Blätter PAK?

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