Epileptische Anfälle und Pankreasschwäche: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Epileptische Anfälle und eine Pankreasschwäche (exokrine Pankreasinsuffizienz, EPI) sind zwei unterschiedliche Erkrankungen, die jedoch beide die Lebensqualität von Betroffenen erheblich beeinträchtigen können. Obwohl es keine direkte Verbindung zwischen epileptischen Anfällen und einer Pankreasschwäche gibt, ist es wichtig, beide Erkrankungen zu verstehen, um die bestmögliche Behandlung und Unterstützung zu gewährleisten.

Was macht die Bauchspeicheldrüse?

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein lebenswichtiges Organ, das sowohl Verdauungsenzyme als auch Hormone produziert. Sie bildet den sogenannten Pankreassaft und gibt ihn kurz hinter dem Magen in den Dünndarm ab. Schon der Geruch einer Mahlzeit lässt nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern auch den Pankreassaft im Zwölffingerdarm (Duodenum). So bringt es ein 10 kg schwerer Hund täglich auf bis zu einen halben Liter dieses kostbaren Safts (Menschen ca. auf 1,5 l).

Der Pankreassaft neutralisiert die Magensäure, wenn der Mageninhalt in den Dünndarm gelangt. So schafft er optimale Arbeitsbedingungen für die von der Bauchspeicheldrüse gebildeten Verdauungsenzyme, die die Nährstoffe aus dem Futter aufspalten:

  • Peptidasen zur Verdauung von Eiweißen
  • Amylase zur Verdauung von Kohlenhydraten
  • Lipasen zur Verdauung von Fetten
  • Nukleasen zur Verdauung von DNA und RNA

Erst nach der Aufspaltung durch die Verdauungsenzyme können die Nährstoffe aus dem Futter durch die Darmwand ins Blut gelangen und dem Körper als Energielieferanten dienen. Die Menge der Enzyme im Pankreassaft kann sich an die Art des Futters anpassen. So wird zum Beispiel bei kohlenhydratreicher Fütterung mehr Amylase ausgeschüttet. Produziert die Bauchspeicheldrüse aufgrund einer Unterfunktion zu wenig eigene Verdauungsenzyme, muss die Ernährung mit Enzymprodukten ergänzt werden, damit die Nährstoffe besser aufgeschlossen werden können.

Obwohl sich die Aufgabe der Bauchspeicheldrüse simpel anhört, ist sie in Wahrheit nicht ungefährlich: das Organ schwebt in ständiger Gefahr, sich selbst zu verdauen. Damit dies nicht passiert, gibt es eine Reihe von Schutzmechanismen, die dafür sorgen, dass die Enzyme erst im Dünndarm ihre Arbeit beginnen. Versagen diese Schutzmechanismen, kommt es zu einer schmerzhaften Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).

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Eingebettet in das Drüsengewebe des Pankreas liegen die nach ihrem Entdecker benannten Langerhansschen Inseln. Die Inselzellen produzieren hauptsächlich die den Blutzuckerspiegel regulierenden Hormone Insulin und Glucagon, aber auch Hormone, die z.B. die Ausschüttung von Pankreassaft regulieren und ein Sättigungsgefühl erzeugen. Das den Pankreassaft produzierende Drüsengewebe nennt man exokrines Pankreas, die hormonproduzierenden Langerhansschen Inseln nennt man endokrines Pankreas.

Was ist Epilepsie?

Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederholte, unkontrollierte Anfälle gekennzeichnet ist. Sie kann bei Katzen auftreten, ist jedoch relativ selten im Vergleich zu anderen Tieren wie Hunden. Epileptische Anfälle entstehen durch eine abnormale elektrische Aktivität im Gehirn, die zu unkontrollierbaren Bewegungen, Bewusstseinsverlust und anderen Symptomen führen kann.

Es gibt verschiedene Ursachen, warum Katzen an Epilepsie erkranken können. Dies ist die häufigste Form der Epilepsie bei Katzen. Der Begriff „idiopathisch“ bedeutet, dass keine klare Ursache gefunden werden kann. Man vermutet jedoch eine genetische Veranlagung, da die Krankheit in bestimmten Rassen häufiger auftritt. Diese Form tritt auf, wenn ein bekannter zugrunde liegender Zustand die Anfälle verursacht.

Ursachen einer Pankreasschwäche

Eine erbliche, sogenannte juvenile Form der Bauchspeicheldrüsenschwäche tritt bei Junghunden auf. Sie werden zwar in der Regel mit einer funktionierenden Bauchspeicheldrüse geboren, doch beginnt diese bereits im Welpenalter zu schrumpfen (Pankreasatrophie), sodass viele Junghunde im Alter von 6 bis 18 Monaten erste Symptome entwickeln. Manche aber auch erst später. Man vermutet, dass eine Autoimmunreaktion diese Schrumpfung verursacht. Großwüchsige Hunde wie z.B. Deutsche Schäferhunde sind besonders häufig betroffen, ebenso kurzhaarige Collies.

Die Bauchspeicheldrüsenschwäche kann jedoch auch Folge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sein, wenn durch die Entzündung so viel Gewebe zerstört wird, dass nicht mehr genügend enzymproduzierende Zellen vorhanden sind, um den Bedarf an Verdauungsenzymen zu decken. Dass eine einmalige akute Entzündung so viel Gewebe zerstört, ist äußerst selten der Fall. Meist ist die Unterfunktion Folge einer chronischen Pankreatitis, deren wiederkehrende Entzündungsschübe auch unbemerkt bleiben können. Tumoren verursachen nur selten eine Bauchspeicheldrüsenschwäche und bei Tumorpatienten stehen normalerweise andere Symptome im Vordergrund als die der Pankreasinsuffizienz.

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Was passiert bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche?

Eine Bauchspeicheldrüsenschwäche bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme produziert, um die Nahrung ausreichend aufschließen zu können. Krankheitsanzeichen treten erst auf, wenn etwa 90% der Bauchspeicheldrüse nicht mehr funktionieren. Fachsprachlich nennt man die Erkrankung dann "exokrine Pankreasinsuffizienz", kurz EPI.

Der Hormone produzierende (endokrine) Teil der Bauchspeicheldrüse ist bei der Pankreasatrophie der Junghunde normalerweise nicht betroffen, sodass diese keinen Diabetes entwickeln. Ist die EPI Folge einer Entzündung, werden auch die Insulin-produzierenden Zellen geschädigt und die Hunde können unter Zuckerkrankheit leiden.

Durch den Verdauungsenzymmangel können Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate nicht ausreichend aufgespalten werden, um durch die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden. Die lebenswichtigen Nährstoffe werden letztendlich ungenutzt mit dem Kot wieder ausgeschieden, sodass eine Mangelernährung entsteht. Vorher jedoch werden sie von Dickdarmbakterien zu Wasser anziehenden (osmotischen) Substanzen vergoren. Die Folge ist übelriechender Durchfall. Die Fettverdauung ist bei EPI am stärksten beeinträchtigt. Das führt nicht nur zu mangelnder Energieaufnahme, sondern auch zur verminderten Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K), sodass Vitaminmangel entstehen kann. Auch die Aufnahme von Vitamin B12 (Cobalamin) ist bei EPI beeinträchtigt, sodass in einer Studie über 80% der Hunde einen Vitamin-B12-Mangel hatten, der unbehandelt die Heilungschancen verschlechterte.

Bei etwa zwei Dritteln der von EPI betroffenen Hunde ist außerdem der Dünndarm mit Bakterien überwuchert (SIBO = small intestinal bacterial overgrowth), was normalerweise durch bakterienhemmende Stoffe im Pankreassaft verhindert wird. Auch dies verschlechtert die Fettverdauung.

Symptome einer Pankreasschwäche

Hunde mit einer exokrinen Pankreasinsuffizienz leiden typischerweise unter andauerndem Durchfall, der seinen Ursprung in der gestörten Dünndarmverdauung hat (chronischer Dünndarmdurchfall). Doch auch schleimiger Dickdarmdurchfall kann auftreten.

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Typischerweise setzen betroffene Hunde sehr oft große Mengen Kot ab (ca. 6 bis 10 Mal). Dieser ist in der Regel sehr hell (lehmfarben), stinkt faulig säuerlich und enthält viel Fett (Steatorrhoe). Unverdaute Nahrungsbestandteile können im Kot zu sehen sein. Lautes Bauchknurren (Borborygmus) und Blähungen sind ebenfalls häufig.

Da Hunde mit einer Bauchspeicheldrüsenschwäche die Nährstoffe aus dem Futter nicht bzw. nur unzureichend aufnehmen können, leiden sie unter Gewichtsverlust und haben ständig Heißhunger. Manche Hunde fressen alles, was ihnen vor die Nase kommt, z.B. auch Kot oder Abfall (Allotriophagie, Pica). Versucht man, diese Hunde mit einem energiereichen Futter zu päppeln, macht dies den Durchfall oft nur schlimmer, da das Futter dann in der Regel viel Fett enthält und die Fettverdauung bei EPI am stärksten beeinträchtigt ist.

Wenn die Bauchspeicheldrüse bereits im ersten Lebensjahr schwächelt, zeigen betroffene Hunde Entwicklungsverzögerungen.

Durch die Mangelernährung und besonders den Mangel an essenziellen Fetten kann es zu schuppender Haut (Seborrhoe) und stumpfem Fell kommen.

In ganz schweren Fällen können Gerinnungsstörungen durch einen Vitamin-K-Mangel auftreten, die zum Beispiel als Blutergüsse in der Unterhaut sichtbar werden.

Wird die EPI durch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse verursacht, zeigen die Hunde statt Heißhunger eventuell Appetitlosigkeit und Erbrechen.

Diagnose einer Pankreasschwäche

Leidet ein Hund unter Gewichtsverlust trotz Heißhunger und setzt große Mengen weichen Kot ab, liegt der Verdacht einer exokrinen Pankreasinsuffizienz nahe. Doch längst nicht jeder Hund mit EPI hat Durchfall. Für alle Symptome einer EPI gibt es zahlreiche andere Erklärugnen, so wird z.B. ein häufiger Absatz großer Kotmengen häufig durch schlecht verdauliches Futter ausgelöst, manchmal sogar durch Nervosität. Mithilfe einer Blutuntersuchung kann der Verdacht auf eine EPI meist recht unkompliziert bestätigt werden.

Dabei misst man die sogenannte TLI (trypsin linke immunoreactivity) im Blutserum. Arbeitet die Bauchspeicheldrüse normal, wird ständig Trypsinogen, eine Verdauungsenzym-Vorstufe, ins Blut abgegeben. Sind Teile der Bauchspeicheldrüse nicht mehr aktiv, wird weniger Trypsinogen abgegeben und der TLI-Wert sinkt. Bei gesunden Hunden liegt der TLI-Wert zwischen 5 und 45 μg/l. Ein Wert unter 2,5 μg/l gilt als diagnostisch für eine Bauchspeicheldrüsenschwäche.

Liegt der Wert im Graubereich, muss die Blutuntersuchung etwa einen Monat später wiederholt werden. Der Hund muss vor der TLI-Messung 8 bis 12 Stunden fasten, da der TLI-Wert durch die Futteraufnahme ansteigt. Enzympräparate, die dem Futter zugegeben werden, müssen vor der Messung aber nicht abgesetzt werden.

Es ist sinnvoll, neben der TLI noch weitere Blutwerte zu bestimmen, die bei einer Bauchspeicheldrüsenunterfunktion oft verändert sind. Zum Beispiel den Vitamin-B12-Gehalt und den Folsäuregehalt, der Hinweise auf eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms geben kann. Im Blutbild wird z.B. auch nach Hinweisen auf eine Zuckerkrankheit oder starke Mangelernährung gesucht.

Behandlung einer Pankreasschwäche

Damit Ihr Hund trotz Bauchspeicheldrüsenschwäche ausreichend Nährstoffe aufnehmen kann, werden Enzympräparate zum Futter gegeben (siehe Enzymanwendung). Bei diesen Produkten handelt es sich in der Regel um Ergänzungsfuttermittel, die aus Schweinepankreas hergestellt werden. Gleichzeitig sollte die Fütterung auf ein sehr hochverdauliches tierärztliches Spezialfutter umgestellt werden (siehe Fütterung). Studien konnten zeigen, dass dies die Prognose verbessert und geringere Enzymmengen benötigt werden als bei einem Hundefutter aus dem Supermarkt.

Spricht der Hund auf die Futterumstellung und die Enzyme nicht gut an, kann eine Behandlung mit einem Antibiotikum in den ersten Wochen sinnvoll sein, da viele Hunde mit EPI gleichzeitig unter einer mehr oder weniger starken bakteriellen Überwucherung des Dünndarms leiden (die schwierig zu diagnostizieren ist).

Ergab die Blutuntersuchung einen Vitamin-B12-Mangel, muss Vitamin B12 (Cobalamin) alle 2 bis 4 Wochen gespritzt werden, bis der Mangel behoben ist. Der B12-Status sollte lebenslang regelmäßig überprüft werden, da der "Intrinsic Factor" aus dem Pankreassaft für die Vitamin-B12-Aufnahme wichtig ist und ein chronischer B12-Mangel auftreten kann. Neue Studien konnten zeigen, dass auch eine hoch dosierte B12-Gabe in Tablettenform Erfolg bringt.

Besteht eine begleitendende Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), muss diese unter Umständen mit Insulin behandelt werden. Zur Stabilisierung der Dickdarmflora können auf tierärztlichen Rat auch Probiotika gefüttert werden, zum Beispiel während und nach einer antibiotischen Behandlung.

Bei Hunden, die unter der wahrscheinlich autoimmun bedingten Pankreasatrophie leiden, kann auch die Gabe von Immunsuppressiva wie Kortison sinnvoll sein.

Bei chronischer Mangelernährung ist manchmal die sofortige intravenöse Ernährung über einen Tropf nötig (bei stark geschwächten Tieren auch über mehrere Tage), um die Tiere zum Beispiel vor diagnostischen Eingriffen zu stabilisieren und die Regeneration zu fördern.

Richtige Anwendung von Enzympräparaten

Enzymhaltige Ergänzungsfuttermittel für Hunde werden üblicherweise aus den Bauchspeicheldrüsen von Schlachttieren hergestellt und sollen die fehlenden körpereigenen Enzyme ersetzen. Da die Verdauungsenzyme zum Aufschließen jeder Mahlzeit benötigt werden, sollten Sie sie auch jeder Mahlzeit zusetzen. Von einer Mahlzeit ohne Enzymzusatz hat Ihr Hund wenig.

Die Empfehlungen, wie Sie die Pankreasenzyme zusetzen sollten, haben sich in letzter Zeit gewandelt, sodass Sie eventuell auf widersprüchliche Aussagen stoßen:

Manche Hersteller und Tierärzte empfehlen, die Verdauungsenzyme 10 bis 20 Minuten oder noch länger einwirken zu lassen, bevor Ihr Hund das Futter frisst. Dadurch soll bereits im Napf eine Vorverdauung stattfinden, da die Magensäure die Aktivität der Enzyme stark beeinträchtigt.

Allerdings hat sich herausgestellt, dass die Enzyme auch im Futternapf nicht optimal arbeiten können, da ihnen das alkalische Milieu des Dünndarms fehlt. Da die Vorverdauung im Napf dem Futter einen unangenehmen Geruch verleiht, sind die meisten Tierhalter und auch empfindsame Hunde froh, darauf verzichten zu können.

Allgemein wird derzeit empfohlen, die Enzympräparate direkt vor der Fütterung mit dem Futter zu vermischen. Es ist nicht zwingend nötig, sie einwirken zu lassen.

Die Enzyme gut unterzumischen soll gewährleisten, dass sie auch wirklich alle Nährstoffe in der Futterportion erreichen und aufschließen können. Deshalb wird häufig von Tabletten abgeraten oder empfohlen, Kapseln zu öffnen und den Inhalt über dem Futter zu verstreuen. Allerdings werden die Enzyme dadurch stärker der Magensäure ausgesetzt, sodass magensaftresistente Kapseln durchaus Vorteile haben. Sollte Ihr Hund das Futter verweigern, wenn Sie der Mahlzeit Enzympulver zugesetzt haben, sind Tabletten und Kapseln eine Alternative.

Die Dosierung der Enzympräparate ist abhängig von:

  • der Futtermengeder
  • Futterart
  • der Enzymaktivität im Präparat
  • der noch vorhandenen körpereigenen Enzymaktivität im Dünndarm

Die Dosierungsempfehlungen der Hersteller sind daher eher eine Richtschnur und müssen individuell angepasst werden. Anfangs benötigen die meisten Hunde eine relativ hohe Dosierung. Sobald sich der Darm wieder erholt hat und ein eventueller Vitamin-B12-Mangel behoben ist, können Sie die Dosierung wahrscheinlich reduzieren, im günstigsten Fall sogar bis auf die Hälfte der Anfangsdosierung. Man vermutet, dass in der regenerierten Damwand mehr sogenannte Bürstensaumenzyme gebildet werden, die bei der Verdauung helfen. Ganz weglassen kann man die Enzympräparate jedoch üblicherweise nicht.

Je höher verdaulich das Futter ist, desto weniger Enzyme müssen zugesetzt werden.

Fütterungsempfehlungen bei Pankreasschwäche

Damit der Magen-Darm-Trakt nicht durch große Mahlzeiten überfordert wird, teilen Sie die Tagesration an Futter am besten auf drei bis vier Mahlzeiten auf. Wenn Sie Ihren Hund immer zu den gleichen Tageszeiten füttern, beginnt die Produktion der…

Zusammenhang zwischen Bauchspeicheldrüse und neurologischen Erkrankungen

Es gibt einige Hinweise darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen der Bauchspeicheldrüse und neurologischen Erkrankungen geben könnte. Beispielsweise wurde in einigen Studien festgestellt, dass Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko haben, an neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zu erkranken. Es wird vermutet, dass dies auf die Auswirkungen von Insulinresistenz und erhöhten Blutzuckerspiegeln auf das Gehirn zurückzuführen sein könnte.

Darüber hinaus gibt es einige seltene Erkrankungen, die sowohl die Bauchspeicheldrüse als auch das Nervensystem betreffen können. Eine solche Erkrankung ist das Shwachman-Diamond-Syndrom (SDS), eine sehr seltene erbliche Erkrankung, die durch eine Störung der Knochenmarks- und Bauchspeicheldrüsenfunktion sowie durch Wachstumsstörungen gekennzeichnet ist. Patienten mit SDS können auch neurologische Probleme wie Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten haben.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Forschung in diesem Bereich noch begrenzt ist, und es sind weitere Studien erforderlich, um die genauen Mechanismen und Zusammenhänge zwischen der Bauchspeicheldrüse und neurologischen Erkrankungen vollständig zu verstehen.

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