Die Auseinandersetzung mit neurologischen und psychischen Erkrankungen offenbart eine vielschichtige Welt, in der das emotionale Wohlbefinden, die Empathiefähigkeit und das soziale Verhalten tiefgreifend beeinflusst werden können. Insbesondere die frontotemporale Demenz (FTD) und die Alzheimer-Krankheit rücken in den Fokus, da sie das Gefühlsleben und die zwischenmenschliche Interaktion der Betroffenen stark beeinträchtigen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Alexithymie, auch bekannt als Gefühlsblindheit, die bei diesen Erkrankungen häufig auftritt und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich mindern kann.
Was ist Gefühlsblindheit (Alexithymie)?
Alexithymie, umgangssprachlich auch Gefühlsblindheit oder Gefühlskälte genannt, beschreibt die Schwierigkeit oder Unfähigkeit, eigene Gefühle und die anderer Menschen differenziert wahrzunehmen, zu erkennen, zu benennen und auszudrücken. Betroffene haben oft Schwierigkeiten, ihre Gefühle klar zu definieren und zu verbalisieren. Emotionen werden als vage und schwer fassbar erlebt, was zu Verwirrung und Unsicherheit führen kann. Stattdessen berichten sie häufiger über diffuse körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden, deren emotionale Ursachen sie nicht erkennen.
Formen der Gefühllosigkeit
Bei einer leichten Form der Alexithymie fällt es betroffenen Männern sowie Frauen schwer, mit ihren Gefühlen und den Gefühlen anderer umzugehen. Ist die Alexithymie mittelstark ausgeprägt, können Betroffene die Gefühle nicht entschlüsseln, wodurch es zu Problemen in der Kommunikation und beim Aufbau von Beziehungen kommt. Bei schwerer Alexithymie isolieren sich Betroffene komplett von ihrem sozialen Umfeld, da sie andere Menschen und deren Gefühle nicht verstehen. Mit der Toronto-Alexithymie-Skala lässt sich der Grad der Gefühlskälte erkennen.
Wie äußert sich Gefühllosigkeit?
Bei Gefühllosigkeit (Alexithymie) haben Betroffene keine eigenen Gefühle. Sie verspüren keine Freude, Liebe, Lust, Mut oder Hoffnung. Auch negative Gefühle wie Wut, Hass, Angst oder gar Trauer werden nicht mehr empfunden. Betroffene sind jedoch nur selten auf vergleichbare Weise gefühlskalt, was eine hoch individualisierte Diagnose erfordert. Gefühllosigkeit wird oft als sehr quälend oder grausam empfunden.
Abgrenzung zu anderen Konzepten
Es ist wichtig, Alexithymie von anderen Konzepten abzugrenzen:
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- Emotionale Intelligenz: Diese beschreibt die Fähigkeit, angemessen auf eigene Emotionen und die anderer Menschen zu reagieren. Menschen, die nicht gefühlskalt sind, können dennoch wenig emotional intelligent sein. Alexithymie und fehlende emotionale Intelligenz werden oft fälschlicherweise als Synonyme verwendet.
- Anhedonie: Hierbei kann ein Mensch lediglich positive Emotionen (wie Freude, Liebe oder (sexuelle) Befriedigung) kaum bis gar nicht mehr spüren.
- Dysthymie: beschreibt ein anhaltendes Gefühl von Niedergeschlagenheit und Traurigkeit.
Ursachen von Gefühlskälte
Ursache und Entstehung von Gefühllosigkeit sind bisher noch nicht eindeutig erforscht. Es ist möglich, dass traumatische Erlebnisse zum fehlenden Gefühlsempfinden führen. Gefühlskälte wird häufig verstärkt Männern zugeschrieben. Doch die Schwierigkeit, Emotionen zu spüren, Gefühle in Worte zu fassen oder gar überhaupt zu lieben, kann bei Männern und Frauen gleichermaßen auftreten.
Kindheitserfahrungen als Auslöser
Die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, könnte allerdings auch durch emotionale Vernachlässigung in der frühen Kindheit entstanden sein. Denn Kinder lernen schon früh von ihren Eltern und anderen wichtigen Bezugspersonen, wie sie ihre Gefühle wahrnehmen und zum Ausdruck bringen können.
Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern
Bekannt ist, dass Menschen mit der Krankheit Alexithymie oft auch unter starken psychischen Beschwerden leiden. Gefühllosigkeit tritt häufig als Symptom einer Depression oder eines Burnouts auf, bei dem Betroffene nur noch Leere in sich spüren und keine Emotionen mehr empfinden. Gefühlskälte ist jedoch keineswegs ein Synonym für eine dieser beiden Krankheiten.
Alexithymie im Kontext von Alzheimer und anderen Demenzformen
Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen, insbesondere die frontotemporale Demenz (FTD), können tiefgreifende Auswirkungen auf die Persönlichkeit und das emotionale Erleben der Betroffenen haben. Studien haben gezeigt, dass Veränderungen in der Empathiefähigkeit und im emotionalen Ausdruck häufige Begleiterscheinungen dieser Erkrankungen sind.
Frontotemporale Demenz (FTD)
Die frontotemporale Demenz (FTD), auch bekannt als frontotemporale Lobärdegeneration (FTLD), ist eine Gruppe von Erkrankungen, die durch fortschreitenden Nervenzellverlust in den frontalen und temporalen Hirnlappen charakterisiert ist. FTD tritt typischerweise in einem jüngeren Alter auf als andere Demenzformen, oft zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr, obwohl es auch früher oder später beginnen kann.
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Verhaltensvariante der FTD (bvFTD)
Diese ist die häufigste Form und äußert sich vor allem in Verhaltensänderungen. Personen mit bvFTD können auffallendes, unangemessenes oder sozial unangepasstes Verhalten zeigen. Betroffene können eine verminderte emotionale Reaktion zeigen, was oft als Gleichgültigkeit oder Desinteresse an anderen wahrgenommen wird.
Primär progressive Aphasie (PPA)
Diese Form von FTD beeinträchtigt vor allem die Sprachfähigkeit.
Diagnose und Behandlung von FTD
Die Diagnose von bvFTD ist oft herausfordernd, da die Symptome mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depression, Bipolarer Störung oder Schizophrenie verwechselt werden können. Aktuell gibt es keine Heilung für FTD. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien. In Forschung und klinischen Studien wird weiterhin an einem tieferen Verständnis von FTD und der Entwicklung von effektiveren Behandlungen gearbeitet. Die Herausforderung bei FTD liegt nicht nur in der Behandlung der Patienten, sondern auch in der Unterstützung der Familien und Pflegepersonen, die oft mit erheblichen Belastungen konfrontiert sind.
Schlaganfall und seine emotionalen Folgen
Ein Schlaganfall in bestimmten emotionalen Gehirnzentren kann einzigartige und komplexe Auswirkungen auf die emotionale Verarbeitung und das Verhalten einer Person haben. Das menschliche Gehirn enthält mehrere Bereiche, die an der Regulierung von Emotionen beteiligt sind, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, den präfrontalen Cortex, die Amygdala, den Thalamus und verschiedene Teile des limbischen Systems. Ein Schlaganfall kann zu Veränderungen im Sozialverhalten führen. Jeder Schlaganfall ist einzigartig, und die Auswirkungen auf die emotionale Verarbeitung können von Person zu Person stark variieren. Eine frühzeitige Erkennung der Symptome und eine individuell abgestimmte Behandlungs- und Rehabilitationsstrategie sind entscheidend, um den bestmöglichen Genesungsverlauf zu ermöglichen.
Empathieverlust bei Demenz
Studien haben gezeigt, dass sowohl Alzheimer-Patienten als auch Patienten mit der Verhaltensvariante der frontotemporalen Demenz (bvFTD) Defizite in der kognitiven und affektiven Empathie aufweisen. Dies bedeutet, dass sie Schwierigkeiten haben, die Emotionen anderer zu erkennen und zu verstehen (kognitive Empathie) und emotional auf die Gefühle anderer zu reagieren (affektive Empathie).
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Auswirkungen auf Angehörige und Pflegepersonen
Der Verlust von Empathie und die damit einhergehenden Verhaltensänderungen stellen eine große Belastung für Angehörige und Pflegepersonen dar. Sie fühlen sich oft hilflos, frustriert und überfordert, da sie Schwierigkeiten haben, die Bedürfnisse und Emotionen des Betroffenen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Die Betreuung eines Menschen mit bvFTD kann sehr herausfordernd sein. Unterstützung für Familien und Pflegepersonen ist daher entscheidend.
Depression und Demenz: Eine schwierige Unterscheidung
Werden Menschen in höherem Alter vergesslich, vermuten sie häufig die Erkrankung Demenz. Doch Erinnerungslücken oder Gedächtnisverlust können auch bei psychischen Störungen wie einer Depression vorkommen. Die richtige Diagnose der Erkrankungen ist u.a. wichtig, damit die jeweils passende Behandlung eingeleitet werden kann.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Vergesslichkeit, Reizbarkeit und Schlafstörungen sowie Erschöpfung und Interesselosigkeit bis hin zu Apathie sind einige typische Merkmale einer Demenzerkrankung. Doch die Symptome können ebenfalls Anzeichen einer Depression sein. Beide Erkrankungen können deshalb - insbesondere bei Menschen in höherem Alter - leicht verwechselt werden. Mit zunehmendem Alter steigt nicht nur die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, auch das Risiko für eine Depression erhöht sich. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel Erkrankungen wie ein Schlaganfall oder einschneidende Lebensereignisse wie der Tod der Partnerin oder des Partners.
Neben den vielen Gemeinsamkeiten beider Erkrankungen gibt es auch signifikante Unterschiede. So können depressive Menschen zwar auch mit Vergesslichkeit zu tun haben, bei ihnen besteht jedoch keine Desorientierung und Verwirrtheit wie bei einer dementen Person. Bei dieser ist zunächst das Kurzzeitgedächtnis, später dann das Langzeitgedächtnis beeinträchtigt - Informationen werden schlechter gespeichert und immer langsamer abgerufen, was Betroffene nicht selten versuchen zu überspielen. So werden Gedächtnislücken häufig mit falschen Erinnerungen gefüllt. Wie ähnlich sich jedoch die beiden Erkrankungen in Bezug auf das Symptom „Vergesslichkeit“ sind, macht der Begriff „Pseudodemenz“ deutlich, der dieses Symptom u.a. bei depressiven Menschen beschreibt.
Im Unterschied zu einer dementen Person leiden depressive Menschen üblicherweise ebenfalls nicht an Sprach- und Bewegungsstörungen oder Sinnestäuschungen. Außerdem ist ihre Erkrankung bei richtiger Therapie reversibel, eine Demenzerkrankung bisher nicht.
Bedeutung einer rechtzeitigen Diagnose
Auch wenn eine Demenzerkrankung nicht heilbar ist, so kann der Krankheitsverlauf deutlich verzögert werden, wenn mit der Therapie rechtzeitig begonnen wird. Bei entsprechendem Verdacht sollte deshalb frühzeitig eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, um die Symptome abklären und einordnen zu lassen. Da eine Depression im höheren Lebensalter außerdem das Demenzerkrankungsrisiko stark erhöht, ist eine frühzeitige Diagnose sehr wichtig.
Berücksichtigt werden muss hier auch, dass Menschen, die kognitive Beeinträchtigungen bemerken, sich häufig zurückziehen. Fatal sowohl für depressive Menschen, da soziale Isolation ihre Symptomatik verschlechtert, als auch für demente Menschen, da ihre kognitiven Funktionen bei wenig Input durch soziale Kontakte stärker abnehmen.
Nicht zuletzt können beide Erkrankungen - Depression und Demenz - auch parallel in Erscheinung treten und sich gegenseitig beeinflussen. So leiden Menschen mit Demenz häufig ebenfalls an einer Depression, was ihren Leidensdruck erhöht und ihre Lebensqualität zusätzlich einschränkt.
Psychosomatische Aspekte und Komorbidität
Eine allgemeine psychosomatische Perspektive in der klinischen Medizin beinhaltet, dass alle somatischen Erkrankungen in ihrer Entstehung, Auslösung und Aufrechterhaltung durch psychosoziale Faktoren mit beeinflusst werden und selbst wiederum bedeutsame psychologische und psychosoziale Konsequenzen nach sich ziehen können. Ängste und Depressionen sind sehr häufige Begleitumstände körperlicher Krankheiten und stellen somit eine genuine psychosomatische bzw. somatopsychische Herausforderung dar.
Modelle der Komorbidität
Koexistenz bzw. Komorbidität von körperlicher Krankheit und depressiv-ängstlicher Störung kann in unterschiedlichen Modellen diskutiert werden. Aus belastenden negativen Lebensereignissen können prinzipiell beide Erkrankungen resultieren. Eine körperliche Krankheit verursacht bei einer prädisponierten Person eine psychische Störung z. B. Angst oder Depression über einen biologischen Mechanismus und/oder eine psychologische Reaktion. Die psychische Störung kann hierbei de novo entstehen, entweder bei einer vulnerablen Persönlichkeit durch die Krankheit als bedeutsamen psychosozialen Stressor oder durch krankheitsimmanente pathophysiologische Prozesse ausgelöst werden. Klinische Angst und Depression beeinflussen die Auslösung, Exazerbation und Aufrechterhaltung einer körperlichen Krankheit.
Diagnostische Herausforderungen
Komplexe Zusammenhänge von depressiv-ängstlicher Störung und somatischer Krankheit einerseits, eine vielschichtige klinische Semiologie depressiver Verstimmungen bei somatischer Krankheit andererseits machen verständlich, dass eine klassifikatorische Einordnung nicht einfach sein kann.
Depressive Störungen können bei körperlich erkrankten Personen ähnlich wie bei somatisch gesunden Personen den prinzipiell aufgeführten diagnostischen Kategorien von Anpassungsstörung, Major Depression, auf Grund eines medizinischen Krankheitsfaktors induzierter depressiver Störung (ICD-10: organische depressive Störung) und Substanz-/Medikamenteninduzierter depressiver Störung (ICD-10: depressive Störung aufgrund von psychotropen Substanzen) zugeordnet werden. In analoger Weise trifft das auch für die Klassifikation von Angststörungen bei körperlich erkrankten Personen zu, wobei die speziellen Diagnosen einer ABS und PTBS nicht mehr unter der Störungsgruppe der Angststörungen, sondern unter der eigenständigen Gruppe der Trauma- und Stress-bezogenen Störungen aufgeführt werden.
Klinische Relevanz
Unabhängig von nur z. T. befriedigend beantworteten konzeptuellen, nosologischen und diagnostischen Problemen einer depressiven oder Angststörung bei definierten somatischen Krankheiten kann als eine allgemeine Position festgehalten werden: Eine Koexistenz von psychischer Störung und somatischer Krankheit bedeutet klinisch in aller Regel eine zunehmende Komplexität und Komplikation des aktuellen körperlichen Krankheitsstatus für einen individuellen Patienten. Sie interferiert häufig nachteilig mit Diagnostik und Therapie und kann ungünstige Auswirkungen auf den weiteren Krankheitsverlauf besitzen. Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Therapieansätze bei Gefühlsblindheit und Demenz
Die Behandlung von Gefühlsblindheit im Zusammenhang mit Demenz und anderen neurologischen Erkrankungen erfordert einen multidisziplinären Ansatz, der sowohl die Grunderkrankung als auch die spezifischen Symptome der Alexithymie berücksichtigt.
Behandlung von Gefühllosigkeit
Gefühllosigkeit tritt als Symptom insbesondere bei Depressionen auf und äußert sich als anhaltende innere Leere. Interesselosigkeit, Sinnlosigkeit und Antriebslosigkeit können zu sozialem Rückzug und Einsamkeit führen. Auch Patienten mit Burnout fühlen sich leer und erschöpft und treten nur schwer in Kontakt mit ihren eigenen Bedürfnissen. Die pathologische Unfähigkeit, Gefühle zu empfinden oder zu verarbeiten, kann jedoch auch im Rahmen von Persönlichkeitsstörungen oder einer Schizophrenie auftreten.
Bei Krankheitsbildern mit dem Symptom der Gefühllosigkeit können Psychotherapie-Verfahren, Sport-, Körper,- Natur- und Ernährungstherapie, Pharmakotherapie sowie alternative Therapien helfen. Zunächst muss eine gründliche Diagnostik erfolgen, um somatische Ursachen abzuklären, denn häufig sind leidenschaftslose, gefühlskalte oder ähnliche Verhaltensweisen lediglich symptomatisch - nicht etwa pathologisch. Geht die Gefühllosigkeit auf eine seelische Erkrankung zurück, ist es essenziell, die Grunderkrankung zu behandeln - zumeist eine Depression. Diese kann mithilfe der Psychotherapie sowie adjuvanten Therapieverfahren durchgeführt werden. Auch die Bindungs- und Gefühlstherapie kann helfen, insbesondere wenn der Patient Probleme beim Aufbau von sozialen Beziehungen hat.
Psychotherapie
Im Rahmen einer Psychotherapie können Betroffene lernen, ihre Fähigkeiten zur Selbstwahrnehmung und Emotionsregulation zu verbessern. Ziel ist es, die körperlichen Empfindungen mit den entsprechenden Gefühlen zu verbinden und ein besseres Verständnis für das eigene emotionale Erleben zu entwickeln.
Pharmakotherapie
Je nach Grunderkrankung können Medikamente eingesetzt werden, um die Symptome zu lindern. Bei Depressionen können Antidepressiva helfen, die Stimmung aufzuhellen und die Antriebslosigkeit zu reduzieren.
Ergänzende Therapieansätze
- Sport- und Bewegungstherapie: Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Stimmung verbessern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
- Körpertherapie: Diese Therapieform kann helfen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und einen besseren Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden.
- Natur- und Ernährungstherapie: Eine ausgewogene Ernährung und Aufenthalte in der Natur können sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken.
Unterstützung für Angehörige
Die Betreuung von Menschen mit Demenz und Alexithymie ist eine große Herausforderung für Angehörige. Es ist wichtig, dass sie sich selbst nicht überfordern und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, die Unterstützung und Entlastung anbieten.
Umgang mit Gefühlskälte im Alltag
Häufig kommt es vor, dass Menschen sich gelegentlich in ihrem Leben leer fühlen und die eigenen Gefühle - positiv wie negativ - ungewollt für eine Weile in den Hintergrund geraten. Vorübergehend kann dies ein normaler Zustand sein, über den man sich keine Sorgen zu machen braucht. Hält das gefühllose Empfinden für eine längere Zeit an oder wird es intensiver, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn Aktivitäten früher mit großer Begeisterung verfolgt wurden und sich dies schlagartig ändert, sollten Sie sich medizinischen Rat einholen und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten. Dies wird Ihre Lebensqualität wieder enorm verbessern. Das Abnehmen sozialer Beziehungen sowie der Interessenverlust am Kontakt mit anderen kann ein weiteres Anzeichen für Gefühllosigkeit darstellen. Häufig gehen damit auch der Rückgang von partnerschaftlichen Gefühlen der Liebe sowie körperlicher Nähe einher. Zumeist sind gute Freunde oder Lebenspartner diejenigen, die solche Anzeichen als Erstes erkennen, da sie sich kalt oder lieblos behandelt fühlen.
Was können Sie bei Gefühlskälte tun?
Häufig kommt es vor, dass Menschen sich gelegentlich in ihrem Leben leer fühlen und die eigenen Gefühle - positiv wie negativ - ungewollt für eine Weile in den Hintergrund geraten. Vorübergehend kann dies ein normaler Zustand sein, über den man sich keine Sorgen zu machen braucht. Hält das gefühllose Empfinden für eine längere Zeit an oder wird es intensiver, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn Aktivitäten früher mit großer Begeisterung verfolgt wurden und sich dies schlagartig ändert, sollten Sie sich medizinischen Rat einholen und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten. Dies wird Ihre Lebensqualität wieder enorm verbessern. Das Abnehmen sozialer Beziehungen sowie der Interessenverlust am Kontakt mit anderen kann ein weiteres Anzeichen für Gefühllosigkeit darstellen. Häufig gehen damit auch der Rückgang von partnerschaftlichen Gefühlen der Liebe sowie körperlicher Nähe einher. Zumeist sind gute Freunde oder Lebenspartner diejenigen, die solche Anzeichen als Erstes erkennen, da sie sich kalt oder lieblos behandelt fühlen.
Wir helfen auch denen, die Sie lieben
Oft empfinden Personen, die im Umfeld von Menschen mit Alexithymie leben, den Umgang mit ihnen als eher kühl. Jedoch macht eine gefühlsneutralere Umgangsweise jemanden noch lange nicht zu einem kaltherzigen, hartherzigen oder gefühlskalten Menschen. Trotzdem stellt das psychosomatische Symptom der gefühlskalten Art oftmals eine große Hürde in interaktionellen Beziehungen dar und kann im Kontakt mit Freunden und Bekannten für Missverständnisse sorgen.
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