Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, von der in Deutschland etwa 250.000 Menschen betroffen sind. Bei dieser Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem die Nervenfasern an, was zu vielfältigen Symptomen wie Missempfindungen, Gehstörungen und kognitiven Beeinträchtigungen führen kann. Obwohl MS nicht heilbar ist, gibt es verschiedene Ansätze, um den Verlauf der Krankheit zu beeinflussen. Neben medikamentösen Therapien spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Dieser Artikel beleuchtet die potenziellen Auswirkungen von Ingwer auf MS-Patienten, basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen und traditionellen medizinischen Konzepten.
Multiple Sklerose: Eine Autoimmunerkrankung im Fokus
Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Strukturen angreift. Bei MS werden durch Entzündungen die Nervenfasern beschädigt, sodass Informationen zwischen den Nerven nicht mehr einwandfrei übertragen werden können. Die Folgen können Missempfindungen, Gehstörungen aber auch kognitive Störungen sein. Zwar ist die chronische Krankheit nicht heilbar, es gibt allerdings verschiedene verlaufsmodifizierende Behandlungen, die das Immunsystem regulieren können.
Die Rolle der Ernährung in der MS-Therapie
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für jeden Menschen wichtig, aber insbesondere Menschen mit MS können davon profitieren. Sie wirkt sich sowohl positiv auf das Immunsystem als auch die Darmflora aus. Beides hat vermutlich Auswirkungen auf die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit. Es deutet vieles darauf hin, dass eine gesunde Ernährung Schübe reduzieren kann. Betroffene sollten darauf achten, weniger Fleisch und mehr pflanzliche Lebensmittel zu konsumieren. Um ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen, empfehle ich Fisch sowie verschiedene Nüsse und Samen. Zusätzlich muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. So kann Harnwegsinfektionen sowie Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten entgegengewirkt werden.
Ingwer: Eine "Wunderknolle" mit vielfältigen Wirkungen
Ingwer (Zingiber officinale), auch bekannt als Immerwurzel oder Ingber, ist eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse, zu der auch Kurkuma und Galgant gehören. Ursprünglich aus dem südasiatischen Raum stammend, wird Ingwer seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin und Kulinarik verwendet. Die Pflanze übt auf uns Menschen seit jeher eine große Faszination aus, was zahlreiche alte Mythen bezeugen. Obgleich in der traditionellen Medizin und Kulinarik auch die Blätter und Blüten der Pflanze Anwendung finden, liegt der Fokus eindeutig auf der besonders aromatischen Wurzel.
Inhaltsstoffe und ihre potenziellen Effekte
Chemische Analysen haben mehr als 400 Inhaltsstoffe in der Ingwerwurzel identifiziert. Der scharfe Geschmack ist auf Gingerole und Shogaole zurückzuführen, die zu den Hauptwirkstoffen gehören. Diese Scharfstoffe stecken in einem zähflüssigen Balsam. Insgesamt wurden in der Wurzel 6 Scharfstoffe identifiziert. Diese wirken u. a. entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral sowie antioxidativ; auch erweitern sie die Blutgefäße, wirken also durchblutungsfördernd. Dominierend sind die beiden Scharfstoffe Gingerol und Shogaol, die laut einer Studie chronische Krankheiten verbessern, umkehren oder auch ganz und gar verhindern können. Wird die Wurzel getrocknet oder gekocht, entstehen - insbesondere aus Gingerolen - neue Stoffe, sodass sich die Wirkung verändert. Dies erklärt auch, warum es in Indien für frischen und getrockneten Ingwer zwei unterschiedliche Begriffe gibt. Beim Trocknen der Wurzel wird Gingerol in den Stoff Shogaol umgewandelt. Laborstudien haben gezeigt, dass 6-Shogaol das Fortschreiten von Alzheimer verlangsamt, Candida Pilzen zu Leibe rückt und die Ausbreitung von Krebszellen hemmt. Auch der Stoff Zingeron entsteht erst durch das Trocknen oder Kochen von Ingwer. Er ist für die etwas süßliche Note verantwortlich. Laut aktuellem Stand der Forschung wirkt Zingeron u. a. antioxidativ und entzündungshemmend.
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Traditionelle Anwendungen und moderne Forschung
Während die Schulmedizin sich noch nicht lange mit der Erforschung der medizinischen Eigenschaften der scharfen Wurzel befasst, setzen traditionelle chinesische, indische und japanische Heiler sie schon seit Jahrtausenden bei einer ganzen Reihe unterschiedlichster Beschwerden ein. Dazu gehören laut einer Studie wirkt Ingwer gegen vielerlei Erkrankungen. Ingwer ist ein echter Allrounder: Er liefert Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C, Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen.
Ingwer bei Multipler Sklerose: Potenzielle Vorteile
Die entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften des Ingwers könnten für MS-Patienten von Vorteil sein. Da Multiple Sklerose durch Entzündungen entsteht, wird empfohlen, unbedingt eine entzündungshemmende Ernährung einzuhalten. Ingwer kann als Teil einer solchen Ernährung dazu beitragen, Entzündungsprozesse im Körper zu reduzieren.
Immunmodulierende und entzündungshemmende Wirkung
Forscher von der Kerman University of Medical Sciences im Iran kamen zum Ergebnis, dass in der scharfen Knolle und ihren Inhaltsstoffen aufgrund der immunmodulierenden, schmerzlindernden, antioxidativen und antientzündlichen Wirkungen ein enormes Potenzial steckt. Die antioxidativen Inhaltsstoffe des Ingwers können dazu beitragen, freie Radikale zu neutralisieren, die bei Entzündungsprozessen entstehen.
Schmerzlinderung und Muskelentspannung
In der traditionellen Medizin gilt die schmerzlindernde Immerwurzel bereits seit Jahrtausenden als effektives Schmerzmittel. Bei Muskelschmerzen - etwa nach einem intensiven Training - kann der Ingwer ebenfalls sehr hilfreich sein. Wissenschaftler vom Georgia College führten diesbezüglich zwei interessante doppelblinde placebokontrollierte Studien durch. Dann bekamen die Probanden der Studie 1 rohen Ingwer und die der Studie 2 erhitzten Ingwer - jeweils 2 Gramm täglich für 11 Tage. Die Forscher stellten fest, dass die Muskelschmerzen durch die tägliche Einnahme von rohem und gekochtem Ingwer fast gleich gut reduziert werden konnten. Da MS häufig mit Muskelverspannungen und Schmerzen einhergeht, könnte Ingwer hier eine natürliche Unterstützung bieten.
Unterstützung der Verdauung und Darmgesundheit
Eine gesunde Darmflora kann sich positiv auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) auswirken. Ingwer kann die Verdauung fördern und zur Aufrechterhaltung einer gesunden Darmflora beitragen. Gewürze wie Ingwer stimulieren agni, das Verdauungsfeuer, und fördern so den Stoffwechsel. Probiotika, also lebende Mikroorganismen, unterstützen das Gleichgewicht der Darmbakterien und können Entzündungsprozesse im Körper reduzieren. Ergänzend spielen Präbiotika eine wichtige Rolle. Diese sind Nahrungsbestandteile, die von den Körperzellen nicht verdaut werden, aber das Wachstum und die Aktivität nützlicher Darmbakterien fördern. Eine ausgewogene Ernährung, die sowohl Probiotika als auch Präbiotika enthält, kann daher zur Förderung einer gesunden Darmflora beitragen, die bei MS-Patienten zur Linderung von Entzündungen führen kann.
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Ingwer in der ayurvedischen Medizin
Die Multiple Sklerose ist im Ayurveda nicht als eigene Krankheitsentität beschrieben. Aber das ist durchaus kein Grund, diese Erkrankung nicht ayurvedisch zu verstehen und zu behandeln. Im ältesten klassischen Lehrbuch des Ayurveda, der „Carakasamhita“, heißt es dazu:„Derjenige, der eine Krankheit nicht mit einem Namen benennen kann, sollte sich nicht schämen, weil nicht alle Krankheiten mit einem Namen ausgezeichnet sind.“
Ca. Sa. Su. 18: 44
Der Grund dafür ist, dass der gleiche veränderte dosha verschiedene Krankheiten hervorrufen kann, je nach Verursachung und Stelle, an der die Erkrankung dann in das Gewebe dringt. Wir können also im Ayurveda anhand der Eigenschaften der Symptome, die von einer Erkrankung hervorgerufen werden, die Energetik verstehen. Sobald man die Erkrankung in ihrer Wirkweise ganz verstanden hat, kann man diese ayurvedisch korrekt und sogar kausal behandeln. Genau dieses Vorgehen wird in den Klassikern empfohlen:„Deshalb sollte man die Therapie dann einleiten, wenn man vollkommenes Verständnis über die Natur der Erkrankung, den Ort der Erkrankung und die ursächlichen Faktoren erlangt hat.“
Ca. Sa. Su. 18: 45-46
Setzen wir dieses Vorgehen um und klären die Frage der Natur der Multiplen Sklerose, der Stelle der Erkrankung bei der Multiplen Sklerose und die ursächlichen Faktoren dafür: Wenn man die oben angegebenen Symptome der Multiplen Sklerose mit ayurvedischem Verständnis analysiert, zeigt sich, dass die meisten Symptome sich einer übermäßigen Zunahme des dosha vata zuordnen lassen. Wenn vata zu sehr gesteigert ist, kann die Kontrolle und die Taktung nicht korrekt erfolgen. Es kommt zu Störungen der Bewegung mit Lähmungen und Zittern, zu Störungen der vegetativen Kontrolle mit Propulsionsstörung und Störung des Temperaturhaushalts sowie zu Störungen der Emotionalität. Ist vata vermehrt, wird auch der Stoffwechsel instabil. Dann entstehen klebrige, aggressive und reizende Abbauprodukte, ama. Diese sorgen für ein entzündliches Reaktionsbild und die Zeichen der Schwere mit dem Fatigue-Syndrom und der Depressivität. Die Bedeutung des dosha vata kann man im folgenden Zitat erkennen:„vata ist Leben, Stärke und Erhalter aller Kreaturen. vata ist die ganze Welt, ist der Meister von allem. Der Mensch, dessen vata frei in unbeschränkten Bewegungen fließt und in ausgeglichenem Zustand ist, lebt hundert Jahre lang ohne Krankheit“Ca. Sa. Ci. 28: 3-4
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Bei der Multiplen Sklerose handelt es sich also um eine Erkrankung, die in mehreren Geweben sitzt, vor allem aber in den Muskeln, dem Mark und dem ojas, dem Immunsystem. vata wird durch alles gereizt, was ähnliche Eigenschaften hat wie er. Dies können Handlungsweisen, Ernährung, Wetter oder Denkmuster sein. Typischerweise werden die folgenden möglichen ursächlichen Faktoren genannt:
- Ernährung: trockene, kalte, zu leichte Speisen in zu geringer Menge, Fasten
- Verhalten: zu starke körperliche Aktivität, häufiges Wachbleiben über Nacht, unangebrachter Schlaf am Tag, unbequeme Betten oder Sitzmöbel, zu starke sexuelle Aktivität, Unterdrücken von natürlichen Bedürfnissen (wie Urinieren, Defäkieren etc.), zu viel Sorgen, Ärger, Angst, Trauer
- Krankheit/Trauma: lange Krankheit, Verlust von Körpergewebe, ama (unvollständig abgebaute Metabolite), Blutverlust, Verletzung, besonders der vitalen Organe, Unfälle
- Therapie: falsches therapeutisches Vorgehen, zu starker Einsatz von ausleitenden Verfahren
Fassen wir die 3 Aspekte zum Verständnis der Multiplen Sklerose im Ayurveda zusammen: Der von den o. g. Faktoren gereizte vata fließt in den Kanalsystemen und verstopft diejenigen Kanäle, die eine Bereitschaft dafür haben. Das sind im Fall der Multiplen Sklerose die Kanäle von Muskeln und Mark im ganzen Körper. vata schwächt den Stoffwechsel und führt zu ama, den unvollständig abgebauten Metaboliten, die wiederum selbst vata reizen. Durch die Erkrankung werden die Muskeln schwächer und Gewebe baut sich ab. So verstärkt sich die Symptomatik der Erkrankung. Wann immer vermehrt ama gebildet wird, entsteht ein neuer Schub.
Yogische Perspektive
Ebenso wie im Ayurveda ist die Multiple Sklerose aus yogischer Sicht nicht klassisch beschrieben. Dennoch kann man die Störung auch mit den Mitteln des Yoga erfassen. Auch dazu müssen die Symptome genau angesehen und interpretiert werden. Die Energiearmut, die Patienten mit Multipler Sklerose befällt und sich in Fatigue und Depressivität äußert, ist ein Mangel an prana (Lebenskraft). prana hängt wiederum sehr eng an den im Ayurveda beschriebenen vata und ojas. prana bewegt sich in den pranavaha-srotas, dem lebenskrafttragenden Kanälchensystem. Bei der Multiplen Sklerose fließt die Kraft nicht frei in diesen Kanälen, sodass die Ungenauigkeit der nervalen Übertragung und der zunehmende Abbau der Muskulatur nachvollziehbar sind. Da die Erkrankung das Mark und damit den ganzen Körper betrifft, liegt sie im Einflussbereich der beiden oberen cakras, ajna- und saharara-cakra. In der Ätiologie, dem Verständnis der Krankheitsursache und der Pathogenese, der Krankheitsentstehung, würde man in der Yogatherapie den Ansichten des Ayurveda folgen.
Wie man Ingwer in die Ernährung integriert
Es gibt viele Möglichkeiten, Ingwer in die Ernährung zu integrieren. Hier sind einige Vorschläge:
- Ingwertee: Ein Tee aus frischem oder getrocknetem Ingwer ist eine einfache und wohltuende Möglichkeit, die Vorteile des Ingwers zu nutzen. Für die Teezubereitung ist es besonders wichtig, dass die getrocknete Knolle nicht zu grob geschnitten wurde, da dann die Wirkstoffe nur geringfügig gelöst werden. Es ist also ratsam, die getrocknete Knolle in einem Mörser zu zerkleinern. Überdies haben Sie die Möglichkeit, ein Dekokt herzustellen, wie es in der traditionellen chinesischen Medizin üblich ist. Setzen Sie die Droge hierfür 1 bis 2 Stunden mit kaltem Wasser an, welches Sie dann mit fest verschlossenem Deckel zum Sieden bringen und für 5 bis 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend können Sie das Dekokt durch ein Sieb gießen.
- Ingwer als Gewürz: Frischer oder getrockneter Ingwer kann zum Würzen von Speisen verwendet werden, z. B. in Suppen, Currys, Gemüsegerichten oder Smoothies.
- Ingwerwasser: Ingwerwasser ist erfrischend und einfach zuzubereiten. Einfach ein paar Scheiben Ingwer in Wasser geben und ziehen lassen.
- Ingwer-Smoothie: 100 ml Wasser, Zitrone und Orange auspressen, den Ingwer und Kurkuma in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen in den Mixer geben und gut durchmixen. Dann durch ein Sieb in zwei kleine Gläser füllen.
- Ingwer-Fußbad: Im Jahr 2018 nahmen an einer Studie an der Universität Tübingen 17 Probanden teil. Die Forscher stellten fest, dass die Füße sowohl durch die Immerwurzel als auch durch Senf besser aufgewärmt wurden als mit Wasser allein. Doch nur mit Hilfe der scharfen Wurzel hielt die wärmende Empfindung auch länger an.
Weitere wichtige Aspekte der MS-Behandlung
Eine angepasste Ernährung reicht aber leider nicht aus. Inzwischen weiß man, dass man die MS möglichst früh möglichst effektiv behandeln sollte. Eine frühzeitige und passgenaue Therapie ist essenziell, jede Krankheitsphase kann anders behandelt werden: Ein Beispiel dafür ist der Antikörperwirkstoff Ofatumumab, den sich Betroffene mittels Selbstinjektionspen einmal monatlich schon ab der Diagnose verabreichen können. Für eine spätere Form der MS gibt es zum Beispiel eine orale Therapie mit dem Wirkstoff Siponimod. So sollen die motorischen und kognitiven Fähigkeiten der Betroffenen länger erhalten bleiben.
Medikamentöse Therapie und Rehabilitation
Eine optimale Therapie besteht aber nicht nur aus Medikamenten: Wir arbeiten eng mit Physio- oder Ergotherapeuten zusammen. Früher wurde meist davon abgeraten, mit Multiple Sklerose Sport zu treiben. Neue Studien zeigen aber, dass Bewegung, die der eigenen Belastungsgrenze angepasst ist, hauptsächlich positive Auswirkungen hat. Während eines akuten Schubs sollte die Aktivität aber bitte zunächst zurückgeschraubt werden.
Zusätzliche Empfehlungen für MS-Patienten
- Vitamin D: Es gibt Hinweise darauf, dass ausreichend Vitamin D die Schubrate, aber auch die herdförmige Zerstörung der Markscheiden im Gehirn reduzieren könnte. Im Normalfall sind die nötigen Nährstoffe allerdings mit einer abwechslungsreichen Ernährung bereits abgedeckt, eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte immer mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.
- Omega-3-Fettsäuren: Eine Ernährung mit ausreichenden Omega-3-Fettsäuren ist sinnvoll. Insbesondere bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung können diese zusätzlich eingenommen werden.
- Vermeidung entzündungsfördernder Lebensmittel: Bestimmte Lebensmittel wie rotes Fleisch und Wurst enthalten entzündungsfördernde Stoffe. Auch ein hoher Zuckerkonsum begünstigt Entzündungen im Körper und sollte vermieden werden.
- Ernährungstagebuch: Bei der Umstellung auf eine entzündungshemmende Ernährung, vor allem bei der Reduktion oder dem Ausschluss von Milchprodukten, ist es ratsam, dass MS-Betroffene ein Ernährungs- und Symptomtagebuch führen. Dies hilft dabei, die individuellen Auswirkungen der Diätveränderungen genau zu beobachten und zu dokumentieren.