Parkinson-Behandlung: Rundum gesund durch Sport, Therapie und innovative Technologien

Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die weltweit Millionen Menschen betrifft. In Deutschland sind laut der Deutschen Parkinsongesellschaft etwa 400.000 Menschen betroffen. Die Krankheit äußert sich durch Symptome wie Zittern, Muskelsteifheit, verlangsamte Bewegungen und Gleichgewichtsstörungen. Obwohl Parkinson derzeit nicht heilbar ist, gibt es eine Vielzahl von Behandlungsansätzen, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Parkinson-Behandlung, von sportlichen Aktivitäten und physiotherapeutischen Maßnahmen bis hin zu innovativen Technologien und Früherkennungsmöglichkeiten.

Sportliche Aktivität als Therapieergänzung

Die Deutsche Parkinson-Gesellschaft empfiehlt zusätzlich Sport, um die Symptome stabil zu halten oder zu verbessern. Sportliche Aktivität spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Parkinson-Symptomen. Regelmäßiges Training kann dazu beitragen, die motorischen Fähigkeiten zu verbessern, die Muskelkraft zu erhalten und dieBalance zu fördern. Viele Parkinson-Patienten finden in sportlichen Aktivitäten eine Möglichkeit, aktiv gegen die Krankheit anzukämpfen und ihre Lebensqualität zu steigern.

Tischtennis: "Parkis an die Platte"

Ein beeindruckendes Beispiel für sportliches Engagement ist die Tischtennisgruppe "Parkinson & Friends" in St. Ilgen. Unter dem Motto "Parkis an die Platte" trainieren die Mitglieder des TTC Schwarz-Gold St. Ilgen regelmäßig, um aktiv gegen die Symptome der Nerven-Krankheit zu kämpfen. Petra Scheurig, die seit 30 Jahren an Parkinson leidet, trainiert viermal pro Woche an der Tischtennisplatte. Sie betont, dass Tischtennis Gleichgewicht und Reaktionsgeschwindigkeit trainiert. Außerdem gibt ihnen der Sport, auch weil sie sich in der Gruppe so wohlfühlen, ein gutes Gefühl. Die Trainingsgruppe ist aus einer Selbsthilfegruppe entstanden.

Bernhard Vollmer, der seit sechs Jahren von seiner Parkinson-Diagnose weiß, ergänzt sein Tischtennis-Training durch Schwimmen, Radfahren, Yoga und spezielle Parkinson-Gymnastik. Er betont, wie wichtig regelmäßiges Training ist, um seinen Gesundheitszustand stabil zu halten. Lässt er sein Training auch nur einen Tag ausfallen, merke er das sofort.

Inklusion und Austausch

Die Tischtennisgruppe "Parkinson & Friends" zeichnet sich durch Inklusion aus. Neben Parkinson-Patienten spielen auch gesunde Menschen mit, die nicht von der Krankheit betroffen sind. Gemeinsam starten sie mit einer Mannschaft in der Verbandsliga. Einen Trainer haben sie nicht, sie geben sich oft aber gegenseitig Tipps. Neben dem Sport geht auch um den Austausch. Und in der Selbsthilfegruppe, aus der die Tischtennisgruppe hervorgegangen ist, treffen sie sich weiterhin - einmal pro Monat. Am Ende des Trainings haben sie ein gemeinsames Abschluss-Spiel, das die gesamte Gruppe einbezieht.

Lesen Sie auch: Umfassende Informationen zu Demenz

Physiotherapie und individuelle Therapieansätze

Parkinson äußere sich bei jedem Patienten anders, sagt Sportwissenschaftler André Inthorn. Er und Physiotherapeut Marc Hohmann wissen das genau. In ihrer Physiotherapiepraxis in Baden-Baden behandeln sie regelmäßig Parkinsonpatienten. Mittlerweile kommen immer mehr in ihre Praxis. Die Physiotherapie spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Parkinson. Physiotherapeuten entwickeln individuelle Therapiepläne, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Symptome jedes Patienten zugeschnitten sind. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern, die Muskelkraft zu stärken, dieBalance zu schulen und dieKoordination zu fördern.

Alexandra Gonzalez, eine Patientin in der Praxis von Inthorn und Hohmann, betont die Bedeutung eines positiven Mindsets im Umgang mit der Krankheit. Statt "immer nur kämpfen, kämpfen, kämpfen" zu wollen, versucht sie, ein anderes Mindset an den Tag zu legen. Die Kombination aus motorischem und kognitivem Training hilft ihr dabei, mit ihrer Krankheit zurechtzukommen. Für die sportlichen Übungen ist André Inthorn verantwortlich. Parkinsonpatientin Alexandra Gonzalez startet das Sportprogramm beispielsweise mit einer Partie Tischtennis. Koordination und Beweglichkeit sollen gefördert werden. Daher steht sie auf einem beweglichen Untergrund, die Tischtennisplatte ist kleiner als gewöhnlich. Das Boxen ist optimal, um die motorischen Fähigkeiten zu trainieren. Neben den sportlichen Übungen hilft ihr daher die Physiotherapie von Marc Hohmann. Durch seine physiotherapeutischen Maßnahmen möchte er den Patienten das Vertrauen in den eigenen Körper zurückgeben.

Schlaganfall: Ein wichtiger Themenschwerpunkt

Obwohl der Fokus dieses Artikels auf Parkinson liegt, ist es wichtig, auch andere neurologische Erkrankungen wie den Schlaganfall zu erwähnen. In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Wenn es passiert, zählt buchstäblich jede Minute. Die Folgen können gravierend sein: von Lähmungen, über geistige Beeinträchtigungen, Sprachprobleme und Sehstörungen bis hin zum Tod. Rund 80% der Betroffenen sind älter als 65 Jahre, aber auch junge Menschen kann es treffen. Das Problem: Besonders bei jungen Menschen werden die Symptome oft nicht richtig gedeutet.

Innovative Technologien und telemedizinische Betreuung

Die Telemedizin bietet neue Möglichkeiten zur Betreuung von Parkinson-Patienten, insbesondere in ländlichen Gebieten oder für Patienten mit eingeschränkter Mobilität. Eine Studie des Universitätsklinikums Tübingen zeigt, dass Hirnschrittmacher zuverlässig aus der Ferne eingestellt werden können. Parkinson-Patienten ersparen sich lange Anfahrten, da der Hirnschrittmacher alle vier Monate neu justiert werden muss. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bedeutet dies einen großen Vorteil.

Gerhard Schick aus Rottenburg-Oberndorf lebt seit 17 Jahren mit Parkinson. Sein Hirnschrittmacher ermöglicht ihm, den Alltag zu bewältigen. Ohne das Gerät könnte er nicht laufen, seine Finger blieben steif. Doch die elektronischen Impulse des Schrittmachers müssen regelmässig angepasst werden, da die Krankheit fortschreitet. Sobald Schick bemerkt, dass er beim Gehen zu trippeln beginnt, vereinbart er per Handy einen Termin für die Fernsprechstunde mit der Uniklinik Tübingen. Per Smartphone nehmen die Ärzte der Uniklinik Tübingen Kontakt zu Parkinson-Patienten auf. In der Fernsprechstunde rufen die Ärzte den Patienten direkt an. Der Neurochirurg Prof. Alireza Gharabaghi und der Neurologe Prof. Daniel Weiß kennen Schick gut und merken schnell, wenn etwas nicht stimmt. Über die Videoverbindung beobachten sie, wie er seine Hände bewegt oder läuft. Falls nötig, passen sie die Einstellungen des Hirnschrittmachers mit einem Schieberegler auf ihrem Bildschirm an - so verschwindet das Trippeln meist sofort. Die Betreuung per Handy liefert oft bessere Ergebnisse als die Klinikbesuche, erklärt Prof. Gharabaghi. Die Patienten sind in ihrer gewohnten Umgebung entspannter, was zu realistischeren Behandlungsergebnissen führt. Die Verbindung ist sicher, und Anpassungen erfolgen nur mit Zustimmung der Patienten. Gehard Schick muss mit einem Klick in der Handy-App den Zugriff freischalten. Laut der Ärzte gibt es aber noch weitere Vorteile. Die Patienten müssen nicht mehr lange zu spezialisierten Kliniken wie der Uniklinik Tübingen anreisen, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessert. Zudem können sie wieder verreisen, da die Ferneinstellung weltweit funktioniert - überall dort, wo es Internet gibt. Zwei dieser Elektroden sind in das Gehirn von Gerhard Schick implantiert worden. Sie geben elektrische Impulse an die Nervenzellen ab. Gerhard Schick, früher ein begeisterter Weltreisender, schmiedet nun wieder Pläne, um Verwandte in Australien zu besuchen. Dass er bei der Ferneinstellung seines Hirnschrittmachers die Kontrolle kurz an die Ärzte abgibt und der Technik vertrauen muss, stört ihn nicht. Er sieht darin mehr Chancen als Risiken.

Lesen Sie auch: Die Krankheit der tausend Gesichter

Ultraschallbehandlung gegen Tremor

Wo früher nur eine Operation am Gehirn helfen konnte, setzt die Uniklinik Freiburg jetzt auf Ultraschall. Mit einer neuen Methode behandelt sie verschiedene Nervenkrankheiten. Darunter auch eine der häufigsten Bewegungsstörungen in Deutschland: den "essentiellen Tremor".

Die Forschenden können den Punkt im Hirn, der das Zittern auslöst, durch gebündelte Ultraschallstrahlen erhitzen und ausschalten, und zwar ohne den Schädel zu öffnen. "Den Ort, wo man eine Gewebsausschaltung machen muss oder eine Gewebsmodulation, den kennen wir. Der gesamte Eingriff wird per MRT überwacht, einem röntgenähnlichen Gerät auf Magnetbasis, und die Patienten bleiben wach, brauchen keine belastende Narkose. Daher wird ihr Kopf in einem Rahmen eingespannt und fixiert. Ein Spezialgerät gibt dann die Ultraschallwellen ab. Über die MRT-Bilder bestimmen die Neurochirurgen den Punkt im Hirn, den sie gezielt ausschalten wollen, steigern in mehreren kurzen Behandlungsschritten die Temperatur, und knapp zwei Stunden später ist alles vorbei. Dr. Die MRT-Bilder zeigen "die Läsion, die entstanden ist durch die Behandlung und durch die Läsion wird der Tremor oder das Tremorsignal jetzt nicht weitergeleitet.

Nach der Behandlung hat Peter Glaub auf seiner Liege ein paar Blätter mit Spiralen bemalt. Keine Spur von Zahnrad wie am Vortag. Ein Kreis sieht aus wie ein Kreis, das Zittern ist verschwunden und er ist erschöpft, aber zufrieden: "Eigentlich geht es mir gut, bis natürlich auf die Kopfschmerzen. Behandlungen dieser Art sind erst ein Anfang. In naher Zukunft denkbar sind Ultraschall-Behandlungen auch bei anderen Krankheitsbildern wie zum Beispiel Parkinson, hofft Professor Michel Rentjes, Neurologe an der Uniklinik Freiburg: "Aber man kann das Symptom Zittern sehr gut behandeln mit Ultraschall.

Ursachen, Symptome und Risikofaktoren von Parkinson

Parkinson gehört zu den neurologischen Erkrankungen, die weltweit am schnellsten zunehmen. Allein in Deutschland sind laut Parkinson Stiftung fast 400.000 Menschen ab 40 Jahren betroffen. Studien zufolge könnte sich die Zahl bis 2050 verdoppeln. In Rheinland-Pfalz waren 2023 nach Angaben des Wissenschaftlichen Instituts der AOK 15.600 Menschen an Parkinson erkrankt. Typische Symptome wie unkontrollierbares Zittern, verlangsamte Bewegungen und Gleichgewichtsstörungen treten meist erst im Alter auf. Doch die Erkrankung beginnt lange vorher.

Was passiert bei einer Parkinson-Erkrankung?

Bei Parkinson sterben im Gehirn Nervenzellen ab, die Dopamin produzieren - ein wichtiger Botenstoff für die Bewegungssteuerung. Dabei ist das Protein Alpha-Synuclein zentral: Fehlgefaltete Formen dieses Proteins verklumpen und lagern sich im Hirn ab. Die genauen Ursachen sind aber noch nicht bekannt.

Lesen Sie auch: Aktuelle Parkinson-Forschung (SWR Mediathek)

Was sind typische Symptome für Parkinson?

Neben dem typischen Zittern treten Muskelverspannungen, Gang- und Gleichgewichtsstörungen auf. Ebenso können Betroffene eine starre Mimik haben und leise oder monoton sprechen. Manche Betroffenen leiden unter Schlaf- und Riechstörungen. Depressionen und kognitive Beeinträchtigungen bis hin zur Demenz gehören zum Krankheitsbild.

Was erhöht das Parkinson-Risiko?

"Viele Pestizide haben gemein, dass sie Entzündungsprozesse im Hirn und oxidativen Stress auslösen", erklärt Eva Schäffer von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Daneben verändern Pestizide aber auch Stoffwechselvorgänge und setzen weitere Mechanismen im Gehirn in Gang, die zur Krankheit beitragen. Im März 2024 wurde "Parkinson durch Pestizide" als Berufskrankheit anerkannt. Aber auch andere Umwelteinflüsse wie das häufig genutzte Lösungsmittel Trichlorethylen und Luftverschmutzung, insbesondere in Form von Feinstaub, können Parkinson auslösen. Und wie bei fast allen Erkrankungen spielt auch der individuelle Lebensstil eine Rolle.

Wie kann Parkinson vorgebeugt werden?

"Wer moderaten Ausdauersport betreibt, kann das Risiko für Parkinson um bis zu 60 Prozent senken", betont Schäffer. Wichtig ist auch eine gesunde Ernährung: viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sind vorteilhaft, so Schäffer. Dazu passt, dass viele Parkinson-Patienten und -patientinnen teils schon Jahrzehnte vor ihrer Diagnose unter schwerer Verstopfung leiden. Bewegung und Ernährung sind auch nach der Diagnose wichtige Faktoren - sowohl im Frühstadium, bevor die Krankheit richtig ausbricht, als auch bei bereits fortgeschrittener Erkrankung. In beiden Bereichen sei mit den erwähnten Lebensstilfaktoren sehr viel zu erreichen, sagt Neurologin Schäffer. Wichtig sei aber die Kombination mit einer guten medikamentösen Behandlung: Hier werden in der Regel Arzneien eingesetzt, die den Botenstoff Dopamin ersetzen sollen. "Wir dürfen natürlich nicht zu viel Medikamente geben, aber wir brauchen Dopamin, um uns bewegen zu können", erläutert Schäffer. Werde zu stark an den Medikamenten gespart, seien die Patienten steif und schlecht beweglich.

Behandlungsmöglichkeiten und Therapieansätze

Parkinson ist bislang nicht heilbar. Zu Beginn der Erkrankung werden in der Regel Medikamente eingesetzt. Bewegungs- und Ergotherapien sowie eine angepasste Ernährung helfen zudem vielen Betroffenen, ihre Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. In fortgeschrittenen Stadien kann auch die Tiefenhirnstimulation (THS) eine Option sein. Dabei werden Elektroden ins Gehirn eingesetzt, um krankhafte Nervenaktivitäten mit elektrischen Impulsen zu regulieren. Ein neuer Ansatz - das sogenannte Beta-Sensing - macht die THS noch präziser. Die Unimedizin Mainz arbeitet mit diesen Stimulationssystemen, erklärt Privatdozent Dr. med. Christian Dresel an der Klinik für Neurologie der Unimedizin Mainz: "Es gibt neue Systeme, die nicht nur stimulieren - rund um die Uhr -, sondern die auch die Signale aus dem Gehirn empfangen können. Diese Signale interpretieren können und die Art der Stimulation anpassen." Das heißt, wenn der Patient ruhig auf dem Sofa liegt, ist die Stimulation eine andere, als wenn er aktiv ist und zum Beispiel im Garten arbeitet.

Welche Parkinson-Therapien könnten einmal helfen?

Derzeit wird intensiv an neuen Behandlungsmöglichkeiten geforscht. Ein Ansatz sind Antikörpertherapien, die Alpha-Synuklein gezielt binden und dessen Ablagerung verhindern sollen. Ein weiterer Forschungszweig setzt auf sogenannte Small Molecules, die gezielt in krankheitsrelevante Prozesse eingreifen. Allerdings waren die ersten Ansätze in klinischen Studien noch nicht erfolgreich.

Welche Möglichkeiten der Früherkennung gibt es?

Die Früherkennung von Parkinson ist eine große Herausforderung, da die Krankheit oft erst diagnostiziert wird, wenn bereits viele Nervenzellen zerstört sind. Erste Warnsignale sind Geruchsverlust, Schlafstörungen oder Verstopfung, die schon Jahre vor den typischen Bewegungseinschränkungen auftreten können. Daneben wird intensiv an Biomarkern geforscht, um die Krankheit etwa im Blut, im Liquor - also Nervenwasser - oder gar durch eine Hautbiopsie nachzuweisen.

Ernährung, Schlaf und Lebensstil

Viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch und kein Fast Food oder Süßigkeiten. Wohl jeder von uns hat eine Vorstellung davon, was gesund essen bedeutet. Aber wie gelingt uns die Umsetzung und worauf kommt es noch an? Das beantwortet in dieser Folge von "Aha! Zehn Minuten Alltagswissen" Christiane Franke, auch bekannt als Nahni. Sie ist keine Ernährungsmedizinerin, beschäftigt sich aber seit Jahren mit den Essgewohnheiten von Menschen aus verschiedenen leistungsorientierten Berufen. Als Ernährungsberaterin arbeitet sie mit Spitzenathleten und CEOs zusammen. Im zweiten Teil des Podcasts sind zwei Longevity Expertinnen zu Gast: Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller. Sie teilen ihre Erfahrungen dazu, wie man aus einem Vorsatz eine echte Routine macht. Ernährung, Schlaf und Fitness spielen eine große Rolle, wenn es darum geht ein langes und gesundes Leben zu führen.

Viele Menschen sagen ganz nebenbei, dass sie schlecht schlafen, so als hätten sie sich einfach daran gewöhnt. Dabei ist erholsamer Schlaf zentral für Gesundheit und ein langes Leben. In dieser Folge geht es um die Verbindung zwischen Schlaf und Langlebigkeit. Zu Gast ist Professor Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité Universitätsmedizin. Im zweiten Teil des Podcasts sind zwei Longevity Expertinnen zu Gast: Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller. Sie teilen ihre besten Alltagstipps für gesunden Schlaf. Ernährung, Schlaf und Fitness spielen eine große Rolle, wenn es darum geht ein langes und gesundes Leben zu führen.

Länger leben? Aber bitte dabei auch bis zum Schluss gesund bleiben! Das wünschen sich viele Menschen. Die entscheidende Frage lautet also: Wie verlängern wir nicht nur unsere Lebensspanne, sondern auch unsere Gesundheitsspanne? Ein entscheidender Schlüssel dazu: Training. Aber welche Art von Training ist die effektivste? Und wie gelingt es mir, damit anzufangen? Antworten dazu hat Marcel Reuter. Er forscht zu Langlebigkeit und ist Leiter des Fachbereichs für Trainings- und Bewegungswissenschaften an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. Im zweiten Teil sind die Hosts des Podcasts "Lifestyle of Longevity" zu Gast. Dr Kati Ernst und Kristine Zeller übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Routinen und zeigen, wie Ernährung, Schlaf und kluge Alltagsentscheidungen tatsächlich dabei helfen können, gesünder alt zu werden. Im Podcast teilen sie ihre Hacks zum Thema Training. Ernährung, Schlaf und Fitness spielen eine große Rolle, wenn es darum geht ein langes und gesundes Leben zu führen.

Weitere Gesundheitsthemen im Überblick

Die Sendung "rundum gesund" im SWR Fernsehen behandelt regelmäßig verschiedene Gesundheitsthemen. Einige Beispiele sind:

  • Arthrose: Ursachen, Symptome, Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten.
  • Hautgesundheit: Schutz und Pflege der Haut, Bedeutung von Hautkontakt.
  • Depression: Erkennung, Behandlung und Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
  • Bluthochdruck: Ursachen, Risiken, Vorbeugung und Behandlung.
  • Rückenschmerzen: Ursachen, Diagnose und alternative Behandlungsmethoden.
  • Stress: Ursachen, Auswirkungen und Bewältigungsstrategien.
  • Schilddrüsenerkrankungen: Symptome, Diagnose und Behandlung.

tags: #swr #mediathek #rundum #gesund #parkinson